Helene hatte Stella, ihrer studentischen
Aushilfe, mit der sie heute Mittag auch noch ein Techtelmechtel hatte,
versprochen, dass sie am Abend ihre Affäre mit Benno beenden oder
zumindest vertagen würde. Stella hatte aber schon süffisant angemerkt,
dass Helene eher Bennos Schwanz im Mund haben würde, als das sie etwas
klären könnte. Natürlich war es genauso gekommen.
Sie waren in seine Wohnung gefahren, um zu "reden" und jetzt kniete sie
in ihren Halterlosen vor ihm auf dem Boden. Die Arme unter dem Körper
durchgeführt, die Handgelenke an die Unterschenkel gefesselt. So zeigte
ihr praller Arsch schön nach oben, wie Benno zufrieden festgestellt
hatte. Wehrlos wie sie war, hatte er sie dann gefickt. Erst in die Fotze
und dann in den Arsch. Gewimmert und geschrien hatte sie. Vor Geilheit,
bis er ihr ihren Slip in den Mund gestopft hatte und sie die Nässe und
den Geschmack ihrer Weiblichkeit im Mund hatte. Das hatte sie nur noch
wilder gemacht. Diese animalische Kraft und rohe Lust mit der Benno sich
nahm, was er wollte, machte sie jedes Mal einfach willenlos.
Zum Abschluss hatte er ihr wieder eine Riesenmenge Sperma mitten ins
Gesicht gespritzt und sich dann auf sein Bett gesetzt und beobachtet
sie, wie sie gefesselt, geknebelt und vollgeschmiert dalag und die
Nachwehen ihrer Lust genoss. Was war sie doch für eine Schlampe. Sein
Schwanz wirkte wie ein Zauberstab auf sie, bei dem sie komplett ihre
Beherrschung verlor und nur noch wollte, dass er sie wild und
hemmungslos nahm. Trotzdem kamen in ihr jetzt wieder die Gedanken der
letzten Tage an die Oberfläche ihrer Gedankenwelt. So konnte es nicht
weitergehen. Irgendwann würde Frauke herausfinden, dass ihre Mutter
ihren Freund fickte.
Sperma lief langsam über ihr Gesicht und auch die Haltung wurde so
langsam unbequem. Sie spürte zwar immer noch in sanften Nachwehen Bennos
Schwanz in ihrem Arsch, aber ihre Knie begannen zu schmerzen und die
Fesseln ihr das Blut abzuschnüren. Sie versuchte erfolglos den Slip aus
ihrem Mund zu bekommen und dabei etwas zu sagen.
Aber sinngemäß war's: "Mach mich bitte los."
"Erst wenn du den Boden vollpisst."
Helene zuckte zusammen. Sie sollte was? Sie sollte sich vor seinen Augen
erleichtern? Sich ein-pissen? Er hatte schon öfter davon geredet, aber
bisher waren sie noch nie dazu gekommen. Der Gedanke erregte sie auch
schon seit dem er das erste Mal davon gesprochen hatte, aber bisher war
er über den Status einer Fantasie noch nicht hinausgekommen. Und jetzt
sollte sie hier, vor ihm liegend, wehrlos gefesselt, einfach ihren Saft
laufen lassen? Das Bild in ihrem Kopf erregte sie ungemein.
Dieses geile Schwein macht mich noch wahnsinnig. Ihr Kopfkino machte
Überstunden. Kaum will ich einen vernünftigen Satz mit ihm wechseln,
kommt er mit einer seiner verrückten Ideen und meine Möse übernimmt
wieder das Kommando über meinen Verstand. Sie entspannte sich und spürte
wie ihre Schamlippen dicker wurden und sie wieder nass wurde. Die
Vorstellung jetzt so vor ihm liegend, ohne sich wehren zu können los zu
pissen machte sie wirklich unglaublich an. Ich bin so eine verkommene
Sau, dachte sie, als sie die Muskulatur lockerte und die ersten Tropfen
auf die Holzdielen plätscherten.
Sekunden später sprudelte ein satter Strahl auf den Boden und Helene
genoss ihre Hemmungslosigkeit. Sie spürte wie sie sich selber auf die
Füße und Hände pisste und die Lache sich unter ihr ausbreitete. Ihre
Knie waren schon nass und es konnte nur noch Sekunden dauern, bis die
Pfütze ihr Gesicht erreicht. Ich werde in meiner eigenen Pisse baden.
Die Erkenntnis steigerte Helenes Erregung zusätzlich. Sie wollte ficken
und weiter herum sauen. Ein ernsthaftes Gespräch oder eine Lösungssuche
für ihr Problem konnte warten.
Just in dem Moment, in dem der Strahl aus ihrer Möse versiegte erreichte
die Flüssigkeit ihren Kopf. Ihre Brüste waren schon Sekunden vorher von
der Feuchtigkeit umspült worden. Sie roch das salzige Aroma ihres Urins
und wünschte sich, dass Benno ihr jetzt den Kitzler wichsen solle,
während sie in ihrer eigenen Pisse badete.
"Wichs mir die Fotze.", jammerte sie in den Slip der immer noch in ihrem
Mund steckte.
"Was soll ich tun?", ein Schlag landete auf ihrem Hintern, der sie
zusammenzucken ließ.
"Hau mir auf die Fotze."
Es klatschte und Benno hatte ihr genau zwischen die Beine geschlagen und
ihre geschwollenen Schamlippen getroffen. Ein erstickter Schrei wurde
durch den inzwischen eingenässten Slip gedämpft. Sofort klatschte es ein
zweites Mal auf ihre offenstehende Möse. Wieder zuckte sie zusammen,
ging danach aber sofort noch mehr ins Hohlkreuz um ihren Hintern noch
weiter raus zu strecken.
"Gefällt dir das?"
Helene stöhnte in ihren Slip und wackelte mit ihrem Arsch.
"Ich denke mal, das heißt ja." Wieder landete ein Schlag auf ihrer Möse.
Kurz danach klatschte es auch auf ihrem Po. Endlich gelang es ihr, den
Slip aus dem Mund zu bekommen.
"Fick mich ordentlich, mach´s meiner Fotze bis ich spritze, du geile
Sau.", schrie sie förmlich.
Benno beugte sich zu ihr herunter und zog ihr sofort feste an den
Nippeln.
"Die kleine Sau kann ja wieder sprechen. Aber wenn dein Maul schon frei
ist kannst du den Schnabel auch gleich aufbehalten."
Benno stellte sich neben sie und nahm sein halb-erigiertes Ding in die
Hand und begann zu pissen. "Maul auf du Sau und schön schlucken."
Mit diesen Worten begann er Helene mitten ins Gesicht zu pissen. In
Sekundenschnelle waren ihre Haare, ihr Gesicht, einfach alles
pitschnass.
Helene hielt den Mund soweit offen wie sie nur konnte um möglichst viel
von dem heißen Nass schlucken zu können. Selten war sie sich in der
letzten Zeit so benutzt und dennoch so geil vorgekommen, wie in diesem
Moment. Und das wollte schon etwas heißen, nach den letzten wilden
Wochen mit Benno. Aber hier bewegungslos und zur Schau gestellt und
gefesselt zu liegen und vollgepisst zu werden, brachte sie über den
letzten Gipfel der Schamlosigkeit. In diesem Moment beschloss sie, nicht
mehr auf Benno verzichten zu wollen. Nicht auf ihre gewollte
Willenlosigkeit zu verzichten. Sie wollte sein Spielzeug und seine Nutte
sein.
Alles andere verschwand in diesem Moment aus ihrem Denken. Jetzt gerade
wollte sie nur die Sklavin seiner Lust sein, und ihm jeden Wunsch
erfüllen. Der Strahl versiegte und Benno haute ihr mehrmals feste auf
den Arsch, was sie jedes Mal mit heiserem Stöhnen und Spucken
quittierte. Nasse Haare klebten ihr im Gesicht. Ihr Gesicht lag in einem
See aus Pisse und Benno schlug ihr jetzt genau auf die offenstehende,
nasse, nackte Fotze.
Ein schriller Schrei kam aus ihrem Mund. "Mach mich fertig du Schwein.
Gib´s mir richtig. Ich will deine Fickschlampe sein, mit der du alles
machen kannst."
"Alles? Ok.", in seiner Stimme lag eine gewisse Belustigung und er
stellte sich hinter sie und strich über die dick angeschwollenen und
klebrigen Schamlippen. "Ich schieb dir jetzt mal meine Hand in die Fotze
und fiste dich ordentlich durch."
Kaum hatte er das gesagt, bohrten sich auch schon die ersten Finger in
ihr gieriges Loch. Sofort begann wieder das geile Wimmern und Jammern
vermischt mit kleinen Schmerzensschreien. Sie spürte wie die
Fingerknöchel an sie Einlass begehrten und wie seine Finger sich schon
in ihr bewegten. Die Faszination von dem Gefühl, dass die Finger in ihr
auslösten und die Angst vor dem was noch kommen würde, wenn er versuchte
seine Hand noch weiter in sie drückte, ließ sie anfangen zu hecheln und
wie wild ihr Becken zu bewegen, soweit sie dazu mit der Fesselung in der
Lage war.
Endlich war er drin und sie fühlte wie sich ihr Körper eng an die Hand
in ihrem Inneren anschmiegte und dann begann er sich in ihr zu bewegen.
Sofort verfiel sie wieder in das heisere Stöhnen und Hecheln und hatte
ihren Körper nicht mehr unter Kontrolle. Das was er mit ihr anstellte
war wahnsinnig und der Taumel der Lust, der sie ergriff ließ sie einfach
nur laut Schreien und Stöhnen und die geile Behandlung genießen.
Sie wusste nicht, wie lange sie auf dem Boden gelegen und gestöhnt und
gejammert hatte, aber jetzt wurde ihr bewusst das sich ein anderes
Geräusch zwischen ihr Gewimmer mischte. Die Türklingel. Und es war kein
einfaches Klingeln. Es wurde Sturm geschellt. Und an die Tür geklopft.
Benno zog die Hand aus ihr und sah sie an. "Keine Ahnung wer das ist.
Bin gleich wieder da." Er ging zum Schrank, griff seinen Bademantel zog
ihn über und verließ das Zimmer.
Helene hatte das alles immer noch durch den Schleier der Erregung und
Lust mitbekommen, aber als er das Zimmer verließ wurde sie schlagartig
wieder klar im Kopf. Wer konnte das sein, der klingelte wie ein
Verrückter und warum war Benno zur Tür? Und hoffentlich kam der Fremde
nicht in Bennos Zimmer. Wieder wurde sie sich ihrer Verletzlichkeit
bewusst, so wie sie dalag. Ihre Schamlippen waren bestimmt noch geöffnet
und ihr praller Hintern zeigte genau in Richtung Tür. Jeder Besucher
hätte sofort ihre fick-bereiten Löcher gesehen. Dazu noch der See aus
Pisse, in dem sie lag und die Fesselung. Sie konnte sich nicht einmal
verstecken, wenn sie wollte. Dafür war sie zu gut verschnürt.
Sie begann zu frösteln und dann bildete sich schlagartig ein Knoten in
ihrem Magen und sie wusste, dass alles aus war. Sie erkannte die Stimme,
mit der Benno an der Tür stritt und dann eilige Schritte auf dem
Dielenboden. Dann wurde die Tür geöffnet und eine schrille Stimme schrie
nur: "Mama? Was machst du da?" Helene schloss die Augen und schämte sich
in Grund und Boden. Ihre Tochter hatte sie in der schlimmsten denkbaren
Situation erwischt, die sie sich vorstellen konnte.
Zwanzig Minuten später saß Helene in ein Handtuch gehüllt auf Bennos
Bett und heulte jämmerlich. Benno stand am Fenster am rauchte und hatte
seit Fraukes Abgang vor ein paar Minuten nur einen Satz gesagt: "Ich
brauch ne Kippe."
Dann hatte er sie losgebunden und sich ans Fenster gestellt. Fraukes
Auftritt war kurz aber heftig gewesen. Sie hatte herumgeschrien, Benno
eine geknallt, ihre Mutter aufs übelste beschimpft. Sie wäre sicher auch
da gewalttätig geworden, wenn nicht eine andere Frau aufgetaucht wäre
und Frauke aus der Wohnung gezerrt hätte. Das letzte was sie von Frauke
gehört hatte war ein verzweifeltes "Warum?" gewesen, dass sie den beiden
beim Verlassen der Wohnung entgegen geschrien hatte.
"Die beiden stehen unten auf der Straße und Frauke heult immer noch." Es
war der erste Satz nach langen, schweigsamen Minuten. Wie Todeshauch
hing die Stille im Zimmer. Jetzt zerfetzten Bennos Worte die trügerische
Ruhe in die sich Helene gerade flüchten wollte. Was hatte sie nur getan?
Auch Benno sah sichtlich mitgenommen aus. Nichts war geblieben, von dem
selbstverliebten dominanten Ego. Er sah gerade eher jämmerlich und klein
aus. Genauso, wie Helene sich selber gerade fühlte.
"Ich kann meiner Tochter nie wieder ins Gesicht sehen."
Benno zuckte mit den Schultern.
"Was wird sie jetzt tun? Es deinem Mann sagen?"
"Ich weiß es nicht.", Helenes Stimme klang seltsam leer und abwesend.
Wieder schweigen, dann meldete sich Helenes Handy mit dem
Nachrichten-App-Ton.
Sie griff in ihre Handtasche und kramte das Handy hervor. "Ich komm
nicht nach Hause. Ich bleibe bei Linda. Benno kann dich gerne weiter
ficken. Ich will euch nicht mehr sehen."
Schluchzend vergrub Frauke ihr Gesicht in Lindas Armen. "Hätte er nicht
irgendeine andere ficken können? Warum ausgerechnet meine Mutter?
Warum?"
Linda wusste keine Antwort und schlang ihre Arme um den zitternden
Körper. "Komm, lass uns gehen. Wir müssen hier nicht länger rumstehen
als nötig." Die beiden gingen zu ihren Rädern und waren kurze Zeit
später aus Bennos Blickfeld verschwunden.
"Sie sind weg."
Er ließ die Bemerkung einfach im Raum stehen und sah zu Helene hinüber,
die fahrig an einer Zigarette sog. Sie hob den Kopf und sah wieder zu
ihm. "Und jetzt?"
Schulterzucken. Leere breite sich in dem Raum aus, der noch vor ein paar
Minuten von animalischer Leidenschaft erfüllt war.
Die Warum-Frage beschäftigte auch Helene. Warum konnte sie sich nicht
beherrschen? Warum hatte sie sich ficken lassen, anstatt wie gewollt mit
ihm zu reden? Warum war es überhaupt so weit gekommen? Warum? Und wie
sollte es jetzt weitergehen?
Aber all dieses "hätte, wäre, wenn" war jetzt unwichtig. Fakt war, dass
Frauke sie erwischt hatte und die Situation mehr als eindeutig gewesen
war.
"Ich muss nach Hause. Muss hier raus."
Benno nickte nur, als Helene aufstand, ihre Sachen zusammenklaubte und
ins Badezimmer verschwand und sich zu duschen.
Fünfzehn Minuten später stand sie mit wackligen Beinen auf der Straße
und warf einen Blick nach oben zum Fenster an dem Benno immer noch wie
paralysiert stand. Sie hatten sich zum Abschied nur kurz gedrückt. Keine
weitere Zärtlichkeit und dann war Helene gegangen. Nein, nicht nur
gegangen geradezu geflohen. Aber das Ziel ihrer Flucht lag, wusste sie
nicht.
Nach Hause zu ihrem Mann, der sicher Fragen würde, warum sie so neben
der Spur war? Weil ich den Freund unserer Tochter ficke und Frauke uns
erwischt hat... Sicher nicht die beste Idee. Wo sollte sie hin?
Wieder das Vibrieren ihres Mobiltelefons. Vielleicht war es ja Frauke,
die reden wollte. Hektisch fingerte sie das Gerät aus der Handtasche und
las: "Na, wie war es? Geredet oder Schweinkram gemacht?"
Stella. Das könnte helfen. Sie öffnete die Autotür, setzte sich und
wählte Stellas Nummer.
Schon nach kurzer Zeit ging Stella ans Telefon: "Hallo Chefin. Alles
ok?"
"Nein, können wir reden?
"Am Telefon, oder willst du zu mir kommen?
"Gerne zu dir. Wo wohnst du nochmal genau?
Stella nannte ihr die Adresse und fragte dann ernsthaft besorgt: "Was
ist passiert?"
"Erzähl ich dir gleich. Ich muss jetzt erst mal selber meine Gedanken
ordnen und diese Katastrophe verarbeiten."
"Ok. Das klingt nicht gut"
"War es auch nicht. Und wird es glaube ich auch nicht wieder. Ich fahr
jetzt los. Bis gleich."
Sie legte auf und fädelte sich immer noch zitternd und verwirrt in den
Verkehr ein.
Zwanzig Minuten später stieg sie die Treppen zu Stellas WG Bude hinauf
und fragte sich zum circa hundertsten Mal wie und warum es soweit kommen
konnte, dass sie ihre schlimmsten Probleme nur mit einer Studentin
besprechen konnte, die so alt war wie ihre Tochter. Ihr Leben zog an ihr
vorbei und sie ahnte, dass sie begann die Kontrolle darüber zu
verlieren.
"Hi." Stella lehnte im Türrahmen und hielt die Tür selber geöffnet.
"Komm rein. Du siehst echt fertig aus. Kaffee oder lieber was härteres?"
Helene musste trotz der Situation grinsen. "Gerne was Hartes."
"Musst dir keine Sorgen machen. Die beiden anderen sind unterwegs. Wir
haben die Wohnung also für uns. Da ist die Küche." Stella wies ihr den
Weg in die große Wohnküche und Helene nahm auf einem der Stühle Platz
und schaute sich kurz um, registrierte aber ihre Umgebung absolut gar
nicht, weil ihre Gedanken, wieder bei dem Moment waren, als Frauke in
das Zimmer stürmte, in dem Helene gefesselt und vollgesaut auf dem Boden
lag.
"Wodka, Reste von der letzten Party." Stella hielt ihr ein Glas unter
die Nase und in ihren Augen blitzte das Interesse. "Was ist passiert?"
"Wo soll ich anfangen?" Stella setzte sich auf den Stuhl neben ihr und
schaute Helene an.
"Du weißt ja, dass ich heute Abend zu Benno wollte und mit ihm die Sache
klären wollte."
Stella nickte.
"Die Sache hat sich glaube ich von alleine geklärt. Frauke hat uns
gesehen. Vor allem hat sie mich gesehen." Das mich betonte sie so, als
wollte sie sagen, dass das fremd-ficken Bennos nicht das Thema war,
sonder ihre Anwesenheit dabei die ausschlaggebende war.
Stella hielt in ihrer Bewegung inne und starrte Helene einfach an.
"Ach. Du. Scheiße!", war das einzige, was sie erst einmal sagte.
Und dann kam nach einer Weile: "Deine Tochter hat dich beim ficken mit
ihrem Freund erwischt?"
"Leider ja."
"Und dann?"
"Ist sie abgehauen und hat gesagt, dass sie uns nicht wiedersehen will."
Helene spülte den Wodka ihre Kehle hinunter. "Was ich verstehen kann.
Aber ich weiß jetzt absolut nicht, was ich machen soll. Ich weiß nicht,
was ich meinem Mann sagen soll, wie ich meiner Tochter wieder unter die
Augen treten kann und wie es weitergehen soll. Ich bin erledigt."
"Wow. Das ist krass. Ich glaub ich brauch jetzt auch einen."
Stella stellte die Flasche Wodka auf den Tisch und goss beiden Frauen
noch einen ein.
"Cheers." Die beiden prosteten sich zu und Stella blickte Helene an. "Du
kannst erst mal hier bleiben. Aber zumindest solltest du deinem Mann
sagen, dass du hier bist und wir Frauendinge zu besprechen haben."
Helene nickte und griff zum Handy. Sie wählte die Nummer von zuhause und
versuchte vollkommen ruhig zu bleiben, obwohl ihr Herz bis zum Hals
klopfte. Sie hatte Panik, dass Frauke nach Hause gegangen war und alles
berichtet hatte.
Ein "Ja Schatz?", riss sie aus ihren Gedanken.
"Ach äh Hallo. Ich bin es. Ja ich bin noch mit Stella unterwegs, wir
haben noch ein paar Frauendinge zu besprechen und ich weiß nicht wie
spät es wird. Mach dir nur keine Sorgen."
"Ist ja klar.", hörte sie ihren Mann sagen, "Da kommt man mal früher
nach Hause und die Frauen sind außer Haus und kommen nicht zurück. Vor
ein paar Minuten hat unsere Tochter angerufen und gesagt, dass sie heute
Nacht bei einer Freundin schläft. Lasst ihr mich nur alle allein." Seine
Stimme klang amüsiert aber Helene konnte darüber nicht lachen.
Wenn er wüsste... Lieber den Gedanken nicht zu Ende denken. "Tja Schatz.
Siehst du mal wie das ist, wenn man zuhause wartet und der andere spät
heimkommt. Warte nicht auf mich. Küsschen." Sie legte auf und atmete
erst einmal tief durch. Frauke war nicht zuhause und hatte auch nichts
erzählt. Das half ihr für den Moment. Aber eine Begegnung würde
unausweichlich werden. Damit konnte sie sich jetzt aber nicht
beschäftigen. Sie musste sich beruhigen und dann konnte sie beginnen
sich einen Plan zurechtzulegen.
Stella lugte um den Türrahmen und schaute ihre Chefin musternd an. "Du
siehst immer noch ziemlich zerstört aus. Was ging denn da bei Benno ab?"
Nach und nach begann Helene die Geschichte zu erzählen, ließ aber
bewusst einige Details aus und Stella schenkte reichlich von dem Wodka
nach. Als Helenes Geschichte, von einigen pikanten Nachfragen Stellas in
die Länge gezogen, endete, neigte sich auch die Flüssigkeit in der
Flasche dem Ende zu.
"Oh man, haben wir die komplette Flasche leergemacht?", fragte Helene
mit leicht angeschlagener Stimme. Stella nickte. "Sieht so aus."
"Wie komme ich denn jetzt nach Hause?"
"Zumindest nicht mit dem Auto. Aber du kannst auf meiner Couch schlafen,
wenn du nicht schnarchst."
"Meinst du? Und was erzähl ich meinem Mann?"
"Ich hoffe das wird dein geringstes Problem sein, dass du ihm beibringen
musst."
Helene schaute verlegen. "Ja da hast du wohl Recht. Wenn das alles sein
sollte, worüber ich mir Sorgen machen müsste, wäre ich glücklich. Warum
muss ich auch mit meiner Fotze und nicht mit meinem Hirn denken?"
"Weil es dir Spaß gemacht hat begehrt zu werden und du es geil fandest
wie er es dir besorgt hat. Vergiss nicht, dass ich euch schon in Aktion
gesehen habe."
"Stimmt. Da war was. Kleine miese Spannerin. Und da hab ich noch
gedacht, dass du mich erpressen willst mit dem Video. Und jetzt ist das
Video eins meiner kleineren Probleme."
"Ich hätte dich niemals damit erpresst. Ich war einfach nur scharf und
hab mich meinen voyeuristischen Neigungen hingegeben."
"Das weiß ich jetzt. Aber als ich das Video bei dir entdeckt habe, hab
ich noch was anderes gedacht. Sei es drum. Jetzt muss ich erst mal
sehen, dass ich das mit Frauke wieder irgendwie hinbekomme."
"Hat sie sich nochmal gemeldet?"
Helene schaute auf ihr Handy und schüttelte den Kopf.
"Sie war ja nicht alleine bei Benno. Irgendeine Freundin war bei ihr und
mit der ist sie auch abgezogen. Irgendeine kurzhaarige."
"Keine Ahnung. Kenne ich nicht."
Helene schaute auf die Uhr. Es war spät geworden. "Wenn du das Angebot
ernst gemeint hast, würde ich gern darauf eingehen und deine Couch heute
Nacht belegen."
"Klar. Deswegen habe ich das Angebot doch gemacht. Warte ich hol dir ein
Handtuch und eine Zahnbürste. Dann kannst du ins Bad."
Einige Minuten später hatte Helene ihren Mann unterrichtet, dass sie
heute nicht nach Hause käme, ihre Zähne geputzt und war in ein Shirt von
Stella geschlüpft und lag jetzt auf der Couch und dachte über ihre
angespannte Situation nach, als auch Stella aus dem Bad kam.
Nur mit einem engen Top und einem knappen Tanga bekleidet kam sie ins
Zimmer.
"Neckisch.", sagte Helene.
Stella grinste. "Willst du mir schon wieder an die Wäsche? Besser nicht,
oder?"
"Wahrscheinlich nicht. Aber gucken werde ich doch wohl noch dürfen."
"Klar. Aber mehr auch nicht."
"Ehrlich gesagt steht mir da gerade auch absolut nicht der Sinn nach.
Ich muss viel zu viel über Frauke und Benno nachdenken und was ich da
angerichtet habe. Der Freund meiner Tochter. Wie konnte ich nur?"
"Ich denke du solltest definitiv zuerst mit deiner Tochter reden. Wenn
du das mit Frauke wieder auf die Reihe bekommst, sollte der Rest nicht
so schwer sein."
"Ja da hast du wohl Recht. Ich werde ihr mal eine SMS schreiben, dass
wir uns morgen früh bei mir im Laden treffen können und gerne über die
Sache reden können. Was sie wohl jetzt gerade macht und wo sie ist?"
Helene tippte die SMS in ihr Telefon und schickte sie ab. Stella sah zu
ihr herüber. "Wir sollten schlafen."
"Ja. Gute Nacht."
Stella löschte das Licht und überraschenderweise schliefen die beiden
recht schnell ein.
Der nächste Morgen brachte aber keine neuen Erkenntnisse. Keine SMS von
Frauke, keine Nachricht von Benno und was sie selber mit der Situation
anfangen sollte wusste Helene auch noch nicht. Außer dass sie einen
Kater vom Wodka hatte war ihr erst einmal gar nichts klar. Die
Unsicherheit und die Nervosität des letzten Abends waren nicht gewichen,
sondern hatten sich eher verstärkt und der Schlaf hatte nur etwas
Erholung aber keine Erkenntnis gebracht.
Außerdem schien Stella schon aufgestanden zu sein, denn das Bett war
leer und aus der Küche hörte man klappern und Stimmen. Mühsam stand sie
auf und tapste auf nackten Füssen in die Küche, wo sie drei Augenpaare
interessiert musterten. Stella stellte die drei einander vor: "Das ist
meine Chefin, Helene. Und das sind meine beiden Mitbewohnerinnen. Gerda
und Sophie."
Die drei begrüßten sich und dann verschwand Helene in Richtung Bad, als
Sophie ihr hinterherrief: "Auch einen Kaffee?"
"Ja, schwarz bitte. Ich muss erst mal wachwerden." Sie schloss die Tür
und hörte nur ein Stimmengewirr aus der Küche, bei der sie ahnte, dass
die letzte Nacht und Helenes auftauchen in der WG das Thema waren. Sie
stieg unter die Dusche und versuchte wieder mal einen klaren Gedanken zu
fassen. Die Dusche half, auch der Kaffee, und auch dass die drei Mädels
sie in Ruhe ließen. So konnte sie halbwegs sortiert in ihren Laden
fahren und hoffen, dass sich alles irgendwie einrenken würde. Auf dem
Weg dahin telefonierte sie noch mit ihrem Mann und gewann ein Stück
ihrer Selbstsicherheit zurück, als sie feststellte, dass Frauke auch
nicht nach Hause gekommen war und auch nichts gesagt hatte. Vielleicht
war ja doch noch etwas zu retten.
Wieder schossen ihr die Bilder in den Kopf wie Frauke in Bennos Zimmer
gestürmt war und sie, ihre Mutter, in dieser schamlosen devoten Position
vorgefunden hatte. Sie musste sich schütteln, um die Bilder zu
vertreiben. Was Frauke wohl bei diesem Anblick gedacht hatte. Wieder
fühlte sie das Gefühl der brennenden Scham in sich aufsteigen. Sie griff
nach dem Schlüssel und schloss den Laden auf, um sich zurück in die
Gegenwart zu holen. Das kühle Metall des Schlüssels beruhigte sie ein
wenig. Sie spürte, dass sie schweißnasse Hände hatte. Der Vormittag
verlief ruhig, zog sich aber wie Kaugummi und Helene kümmerte sich so
gut es ging um ihre Bestellungen und andere Dinge, bis die Türglocke
ging und sie die Kunden im Laden hörte. Sie stand auf und ging in den
Verkaufsraum. Für einen kleinen Moment schien ihr Herz auszusetzen.
Frauke stand im Laden, die Hände um ihre kleine Handtasche geklammert,
die Augen gerötet und die Haare nahezu unfrisiert. Hinter ihr stand das
kurzhaarige Mädchen von gestern Abend und schaute so, als würde sie sich
große Sorgen über Frauke machen. Die zwei machten den Eindruck als
hätten sie eine mindestens so lange und harte Nacht hinter sich, wie sie
selber. "Hallo Mama.", die Stimme war mehr ein Flüstern. "Hallo, mein
Kind.", Helene senkte reumütig den Blick und wusste nicht, was sie sagen
sollte.
"Soll ich gehen?", fragte die Kurzhaarige, um die peinliche Stille
aufzubrechen. "Nein, bitte bleib.", Fraukes Stimme bekam etwas leicht
Hysterisches. Scheinbar war ihr die Situation nicht geheuer und sie
brauchte die Gewissheit, dass sie nicht alleine war. Helene fasste sich
etwas schneller: "Hallo, ich bin Helene, Fraukes Mutter.", sagte sie und
streckte der Unbekannten die Hand entgegen. "Hallo. Ich bin Linda."
Helene schloss die Eingangstür ab und hängte das "Geschlossen" Schild
ins Fenster. "Wollt ihr einen Kaffee?", versuchte sie die immer noch
bleierne Stille zu vertreiben.
Die drei gingen in das kleine Büro und Helene war froh mit den Tassen
beschäftigt zu sein, damit niemand bemerkte wie unglaublich nervös sie
war. Wieder schämte sie sich in Grund und Boden. Vor ihrer Tochter, aber
vor allem auch vor dieser Fremden, die Frauke scheinbar als
Rückendeckung mitgebracht hatte. Aber Linda schien ein gutes Gespür für
die Situation zu haben. Denn sie nahm ihre Kaffeetasse und ging mit den
Worten: "Ich lass euch mal alleine", in den Verkaufsraum und schloss
beim Hinausgehen die Bürotür hinter sich. Wieder setzte diese peinliche
Stille ein. Mutter und Tochter schauten auf den Boden. Frauke immer noch
die Handtasche umklammernd. Die Fingerknöchel schimmerten weiß.
Endlich fand Helene ihre Stimme wieder. Sie klang ungewöhnlich rau und
kratzig, als sie sagte: "Es tut mir leid mein Kind. Ich weiß nicht, wie
ich das gutmachen könnte, oder was ich sagen könnte, um das jemals
wieder ins Reine zu bringen."
Frauke nickte nur und stellte die Handtasche ab, um einen Schluck Kaffee
zu trinken. "Du kannst dich bei Linda bedanken, dass ich überhaupt noch
mit dir rede.", stellte sie fest. "Wir haben uns gestern lang und breit
über die Situation unterhalten. Wie lange läuft das mit dir und Benno
denn schon?"
Helene fühlte das Brennen in ihren Eingeweiden. Sie wand sich innerlich.
"Ein paar Wochen", gab sie dann gepresst heraus.
"Hm.", war das einzige, das Frauke dazu sagte. Und dann nach einer
Pause: "Lag ich also mit meinem Gefühl doch nicht so falsch, wie du mir
glauben machen wolltest. Warum?"
Wieder dieses anklagende, alles in Frage stellende Warum. Ja warum
eigentlich? Helene atmete tief durch, sammelte sich und fasste sich ein
Herz: "Weil ich endlich mal in meinem Leben ordentlich gefickt werden
wollte."
"Und das musste dann ausgerechnet mein Freund sein?", die Frage war eine
Mischung aus Vorwurf und... Ja was eigentlich? Helene hatte noch etwas
anderes heraus gehört. Stolz? Belustigung? "Wie kam es denn dazu? Hat er
dich angemacht?", so wie sie die Frage stellte, war klar, dass Frauke
sich sicher war, wie die Antwort lautete.
Helene nickte und griff, einfach um sich an irgendetwas festzuhalten
nach der Tasse. "Er hat mich im Bad überrascht, nachdem ich durch Zufall
mal mitbekommen habe, wie ihr es mittags in deinem Zimmer wild getrieben
habt." Frauke lächelte den Bruchteil einer Sekunde. Scheinbar erinnerte
sie sich an diverse Tête-à-Têtes mit Benno. Dann schwand die Erinnerung
und mit ihr das Lächeln. "Ja, das hat er raus. Frauen um den Finger
wickeln und mit ihnen spielen. Arme Mama."
Helene verstand die Spitze durchaus. Sie nahm aber auch wahr, dass ihre
Tochter scheinbar gewillt war, ihr zu vergeben, wenn sie nur genug
bereute. Und das tat sie. Nicht was sie getan hatte, aber mit wem.
Niemals hätte sie etwas mit dem Freund ihrer Tochter anfangen dürfen.
"Hättest du dich nicht von jemand anders ficken lassen können? Musste es
unbedingt mein Freund sein? Warum hast du das getan? Ich checke das
nicht."
"Ich auch nicht.", kam es kraftlos zurück.
"Nicht nur, dass du Papa betrügst, nein du treibst es auch noch mit
meinem Freund. Zu allem Überfluss erzählst du mir dann auch noch ich
müsse mir keine Gedanken machen. Was bist du bloß für eine verlogene
Schlampe?" Jede dieser Bemerkungen traf Helene bis ins Mark. Ja, sie war
eine Schlampe. Eine Lügnerin. Eine Ehebrecherin. Aber dieses Gefühl,
dass von ihr Besitz ergriffen hatte, wenn sie mit Benno zusammen warte
hatte ihr gezeigt, dass sie noch Leidenschaft und Lust empfinden konnte,
dass sie eine Göttin sein konnte, dass sie begehrenswert war. Es war
nicht ausschließlich falsch gewesen. Trotzig beschloss sie, dass es ein
Fehler war, aber nicht nur ein Fehler.
"Ich wollte ihn dir nicht ausspannen, mein Schatz. Ich wollte nur auch
mal von dem Kuchen naschen."
Frauke sah von der Kaffeetasse auf und blickte ihrer Mutter zum ersten
Mal an diesem Tag in die Augen? "Bitte was hast du gesagt?", ihre Stimme
klang wie blankes Eis, dann aber zögerte sie, als sie Linda draußen im
Verkaufsraum hörte. Dann wurde ihr Gesichtsausdruck sanfter. "Ja, ich
glaube ich weiß was du meinst. Aber war das wirklich nötig?"
Helene konnte nur mit dem Kopf schütteln. "Nein, war es nicht und ich
weiß auch nicht, was ich tun kann, um das wieder gut zu machen." "Ich
auch nicht, Mum. Ich auch nicht.", wieder drehte Frauke den Kopf zur
Tür, hinter der man die Schritte von Linda auf dem Dielenboden hörte.
"Wie gesagt. Du kannst dich bei Linda bedanken, dass ich überhaupt noch
mit dir rede. Ich weiß nämlich leider, wie es ist die Kontrolle zu
verlieren. Da scheinen sich Mutter und Tochter dann doch mehr zu ähneln,
als ich wahrhaben wollte."
Das Fragezeichen über Helenes Kopf musste zu überdeutlich gewesen sein,
denn Frauke erzählte nach einem kurzen Luftholen weiter. "Wir haben es
gestern vor unserem Besuch bei Benno aufs heftigste miteinander
getrieben. Deswegen kann ich dir wegen dem Fremdgehen nicht böse sein.
Aber das ändert nichts daran, dass du dich von meinem Freund hast ficken
lassen und noch schlimmer mich mehr oder weniger angelogen hast."
"Was ist eigentlich mit ihm?", fragte Helene, um über die andere
Information erst einmal nicht nachdenken zu müssen.
"Mit Benno? Der kann mich mal. Oder besser der kann mich nicht mehr.",
Fraukes Groll schien weniger zu werden. Denn bei der letzten Bemerkung
grinste sie ihre Mutter schüchtern an. Helene musste trotz der ernsten
Situation auch ein wenig lächeln und machte aus einer spontanen
Eingebung heraus zwei schnelle Schritte auf ihre Tochter zu und drückte
sie feste an sich. Dann begann sie zu weinen. Hemmungslos schluchzte
sie. "Es tut mir so leid.", sagte sie immer wieder während ihre Tochter
sie auch feste drückte und die erlösenden Worte sagte: "Schon ok, Mama.
Schon ok."
Nach ein paar Sekunden klopfte es und Lindas Stimme drang durch die
Bürotür: "Alles ok da drin?"
"Ja", antworteten die beiden unisono. Helene ließ ihre Tochter los und
wischte sich die Tränen aus dem Gesicht. "Kommen sie ruhig herein. Ich
glaube wir sind hier fertig."
"Für den Moment", Frauke ließ die Bemerkung im Raum stehen, während
Linda das kleine Büro betrat und unsicher zwischen den beiden Frauen hin
und her blickte. Zum ersten Mal nahm Helene die Freundin ihrer Tochter
wahr. Lippenpiercing, blonder Bob, ordentliche Oberweite und alles in
allem sehr weiblich. Helenes Libido lief zwar aktuell auf Sparflamme,
aber sie konnte sich vorstellen, dass ihre Tochter viel Spaß mit Linda
gehabt hatte. In dem Moment, in dem sie das registrierte musste sie
unwillkürlich an ihr eigenes Stelldichein mit Stella denken und daran,
dass Frauke gesagt hatte, dass sich Mutter und Tochter wohl doch mehr
ähnelten, als sie ahnten. Devote bisexuelle Schlampen. Klang eher nach
einem Pornotitel, als nach der Beschreibung einer Mittelstandsfamilie.
Nachdem Helenes Schock überwunden und die größten Ängste verflogen
waren, machte sich so etwas wie Euphorie in ihr breit. Sie drückte ihre
Tochter noch einmal kurz und dankte ihr für ihr erwachsenes Verhalten,
um sich dann bei Linda für den gestrigen Abend zu entschuldigen.
"Es tut mir leid, was gestern Abend passiert ist, und dass sie das mit
ansehen mussten. Ich glaube, das war ein sehr außergewöhnliches erstes
Aufeinandertreffen. Normalerweise lerne ich die Freundinnen meinen
Tochter auf andere Art und Weise kennen.", die Glücksgefühle, dass sich
scheinbar alles wieder zum Guten wendete, sorgten dafür, dass sie
versuchte das peinliche Auftreten von gestern herunterzuspielen.
Trotzdem hatte sie nicht mit dieser Antwort von Linda gerechnet, die
sowohl ihr als auch Frauke einen ziemlichen Schock versetze.
"Kein Grund sich zu entschuldigen, unter andern Umständen hätte ich
diese Art des Kennenlernens sogar ziemlich interessant gefunden." Frauke
lief schlagartig rot an und Helene wusste nicht, ob sie sauer oder
belustigt sein sollte. Dann aber sah sie das schelmische Funkeln in
Lindas Augen und dachte sich ihren Teil über die neue Bekannte ihrer
Tochter. Sie war sogar versucht zu antworten, dass sich Linda ja hätte
dazugesellen können, merkte dann aber, dass diese Bemerkung dann doch
mindestens drei Schritte zu weit gegangen wäre. Denn noch war das Thema
mit Benno nicht durch. Das hatte Frauke ja gerade noch einmal mehr als
deutlich gemacht. Es war Burgfrieden geschlossen worden. Mehr nicht.
"Komm, lass uns gehen Linda. Meine Mutter will den Laden bestimmt wieder
aufmachen und wir sollten zur Uni. Bis heute Abend Mum." Die beiden
jungen Frauen verabschiedeten sich und Helene war wieder allein. Aber
alles was ihr vorher Sorgen bereitet hatte und sie nicht wusste wohin
vor Angst und Gedanken war auf einmal wie weggeblasen.
Erschreckender-weise kam mit dieser Erleichterung auch ihre Lust zurück.
Lust auf Unterwerfung, Lust auf ihre perversen Spielchen, Lust sich
komplett fallen zu lassen. All die Erfahrungen der letzten Wochen kamen
schlagartig und wie auf Knopfdruck in ihr hoch und sie wusste, dass sie
nie wieder darauf verzichten wollte. Kurz war sie versucht sich bei
Benno zu melden, aber seit dem unrühmlichen Abgang gestern und seinem
noch unrühmlicheren Verhalten danach, wusste sie, dass sie ihn nie
wieder so akzeptieren konnte wie vor dem Zwischenfall. Er hatte sich
einfach als Loser herausgestellt, der nicht in der Lage war die
Situation zu beherrschen. Wie sollte er auch in seinem Alter? Trotzdem:
kurz tagträumte sie, dass Benno in der Situation gestern Frauke einfach
geschnappt hätte und sie neben ihrer Mutter auf den Boden zwang und er
sie dann von hinten bestieg, um ihr zu zeigen, wer hier der Herr im Haus
war. Ein Schwanz der Mutter und Tochter zeigte wo es langging. Helenes
devote Neigung spielte auf der Klaviatur ihrer Hormone ein orgiastisches
Crescendo. Du bist verrückt schalt sie sich selbst für ihre schamlosen
Gedanken, aber irgendwo in ihrem Hinterkopf hatte sich eine Idee
eingenistet. Ihre Tochter und sie, vom gleichen Kerl gefickt und
unterworfen. Diese absurde Fantasie sorgte wieder für dieses angenehme
Gefühl in ihrem Unterleib. Sie wollte Grenzen überschreiten und sich
ihren devoten Träumen und Neigungen hingeben. Sexuell gesehen, hatte sie
in den letzten Wochen von einem Kelch gekostet, dessen Geschmack sie
nicht mehr missen wollte.
Sie wollte halt die devote benutzbare Schlampe sein. Und je länger sie
darüber nachdachte, desto geiler machte sie der Gedanke, dass sowohl
ihre Tochter, als auch ihre Freundin gesehen hatten, in welch
unterwürfiger Position sie sich befand. Freiwillig. Sie schämte sich,
aber gleichzeitig liebte sie es so benutzt zu werden. Die Scham die sie
dabei empfand entdeckt zu werden verwandelte sich jetzt in brennende
Geilheit. Sie spürte wie sich die Nässe in ihrem Höschen sammelte. Du
bist verrückt Helene. Reiß dich zusammen. Die Türglocke erlöste sie, als
zwei Kundinnen in den Laden kamen und ein wenig stöberten. Sie versuchte
sich zu beruhigen, aber das Gewisse etwas unterschwelliger Geilheit ließ
sich einfach nicht vertreiben. Sie bediente die Kundinnen und spürte,
wie sich ihr Höschen gegen die Schamlippen presste. Klatschnass war sie.
Was zum Teufel war nur los?
Das sie nachts solche Träume hatte wusste sie ja schon länger, aber nach
diesem Abend und der furchtbaren Nacht hätte ihr Körper anders reagieren
sollen. Nein, nicht sollen. Müssen. Aber er tat es nicht und je länger
sie gegen das Gefühl ankämpfte, desto mehr siegte die Schlampe in ihr.
Sie sich allerdings, als sie wieder allein im Laden war, wer zum Teufel
ihr das geben konnte, was sie brauchte. Wer könnte sie so dominieren,
wie sie es wollte, ja brauchte. Oder war sie nur kurzzeitig umnachtet
und ihr Körper brauchte einfach ein wenig Erholung? Nein, die Dinge
lagen definitiv anders. Ihre Erfüllung, zumindest auf sexueller Ebene,
hatte sie gefunden und sofort danach wieder verloren. Die Sache machte
ihr echt zu schaffen. Endlich ein erfüllendes Sexleben und dann ist die
Sache schneller vorbei als sie "multipler Orgasmus" sagen konnte, weil
sie so blöd war und sich mit dem falschen Kerl eingelassen hatte.
Der Tag zog sich wie Kaugummi und die aufreizenden Gedanken blieben Teil
von Helenes Kopfkino. Sie war froh, als nachmittags Stella in den Laden
kam und sie jemanden zum Reden hatte. Sie berichtete von dem Besuch
ihrer Tochter und deren Sinneswandel. Auch den Grund des Sinneswandels
ließ sie nicht aus "Sie hatte wohl ein heißes Stelldichein mit dem
anderen jungen Mädchen." In ihrem Kopf formuliert hörte sich der Satz
allerdings anders an: Meine Tochter hat die nasse Fotze einer anderen
geilen Schlampe geleckt. Und Stella konnte auch nicht umhin bei der
Bemerkung zu Grinsen und mehr als deutlich darauf hinzuweisen, dass
Mutter und Tochter da scheinbar ähnliche Gedanken verfolgt hätten. Die
Unterhaltung tat gut und Helene merkte wie nicht nur die Anspannung der
letzten Stunden von ihr abfielen, sondern auch die quälend geilen
Gedanken sich zurückzogen. Das Kopfkino spielten jetzt auch mal etwas
anderes als FSK18 Vorstellungen. Frisch und Vergnügt schloss sie den
Laden abends ab und machte sich auf den Heimweg.
Dort angekommen begrüßte sie ihren Mann, der auf der Terrasse mit seinem
Laptop werkelte und immer noch keine Ahnung hatte, welche Dramen sich in
den letzten 24 Stunden bei den Frauen im seinem Haus abgespielt hatten
und dann beschloss sie eine Dusche zu nehmen. Als sie nackt auf dem Weg
zur Dusche war, öffnete die Tür sich von Innen und Frauke stand ihr
ebenfalls nackt gegenüber. "Hi Mum", ohne das Wissen des vergangenen
Tages hätte sie sich nichts gedacht, aber jetzt riskierte Helene einen
intensiveren Blick auf ihre Tochter. Und auch Frauke schien einen Moment
länger zu schauen, als notwendig. Keine wollte den erst kürzlich
gefundenen Frieden wohl riskieren, aber Helenes Blick blieb an Fraukes
Brüsten hängen. Kraftvoll und jugendlich und nicht so groß und schwer
wie ihre passten sie gut in das Gesamtbild von Fraukes sexy Körper. Kein
Wunder, dass diese Linda auf ihre Kleine abgefahren war. Weiblich, aber
sehr sinnlich. Und scheinbar auch schon ziemlich erfahren. "Lässt du
mich ins Bad, ich wollte auch mal duschen?"
"Was hat er noch mit dir gemacht? Was hat er bei mir nicht bekommen?",
Fraukes Stimme klang weder böse noch traurig. Ehrliches Interesse war
wohl die passendste Beschreibung. Helene merkte, wie sie sich anspannte:
"Dafür müsste ich wissen, was ihr gemacht habt."
"Ich denke, ich habe ein Recht darauf zuerst zu hören, was bei euch
abging.", Frauke machte deutlich, dass sie ihrer Mutter zwar verzeihen,
sie aber definitiv nicht ungestraft davonkommen lassen wollte.
"Jetzt?", Helene war komplett konsterniert. "Kann ich nicht erst
duschen?"
Bilder schossen durch Helenes Hirn, wie sie nackt vor ihrer Tochter saß
und von den dreckigen Heimpornos erzählte, die sie mit Benno gedreht
hatte. Dabei stellte sie sich vor, wie sie klatschnass wurde und ihre
Tochter auf ihre nasse nackte Pflaume starrte und ihre Geilheit sah.
Wieder wurde sie rot. "Komm, lass mich duschen. Wir reden danach." Zu
gerne hätte Helene, die Gedanken ihrer Tochter gelesen, als sie sich an
ihr vorbei ins Bad schob und die Tür schloss. War sie sauer? Oder machte
sie das an, zu erfahren, wie Benno sie gefickt hatte? Ihr Blick war
bestenfalls unergründlich gewesen. Gedankenverloren stieg Helene unter
die Dusche und stellte das Wasser an. Sie genoss das lauwarme Wasser,
das ihr den Schweiß der Sommerhitze vom Körper wusch und ihr Abkühlung
versprach.
"Also sag schon, wie habt ihr gefickt?", Fraukes Stimme riss Helene aus
ihren Gedanken. Sie hatte nicht mitbekommen, wie ihre Tochter das Bad
betreten hatte und sich immer noch komplett nackt auf den Badewannenrand
gesetzt hatte. Durch die tropfen-nasse Duschtür, konnte Frauke sehen,
dass sie interessiert in ihre Richtung blickte. Weglaufen war jetzt
nicht mehr möglich. Helene war sich klar, dass ihre Tochter sie nicht
ohne Antwort aus dem Bad lassen würde. Trotzdem versuchte sie noch
einmal davonzukommen. "Muss das wirklich jetzt sein? Was willst du das
denn überhaupt wissen?"
"Ich will wissen, was ihr außer den Fesselspielen, die ihr gestern
getrieben habt, noch so alles gemacht hat. Mich hat Benno nicht so
verschnürt. Also wird er mit dir sicher noch ein paar andere Dinge
gemacht haben. Also erzähl sie mir."
Helene wand sich unter der Dusche. Ihre Tochter wollte Details von ihrem
Sex mit ihrem Exfreund. Und das bei Helenes Gemütsverfassung. Wie gut,
dass die Dusche nur einen verschwommenen Blick auf sie zuließ. Ihr Kopf
war sicher wieder hochrot und sie spürte die verräterische klebrige
Feuchtigkeit zwischen ihren Beinen. Das konnte doch nicht sein, dass sie
das geil machte. "Los erzähl.", Fraukes Ton war fordernder als sonst und
schlug in Helene die richtige Saite an. "Er hat mich beherrscht. Ich
habe getan was er wollte und wo er es wollte. Habe auf Unterwäsche
verzichtet, nur noch Strapse getragen, ihm einen in der Öffentlichkeit
geblasen.", brachte sie dann hervor.
Frauke sog hörbar Luft ein: "Werde konkreter. Du warst also so etwas wie
seine Nutte?", das Wort traf sie wie ein Peitschenhieb. Das ja kam so
leise, dass Frauke es unter dem rauschen der Dusche nicht hören konnte.
"Was hast du gesagt?", fragte sie nach.
"Ja ich war seine Nutte.", ihre Stimme klang zittrig. Ihre Möse tropfte
und sie fühlte sich wie auf dem Präsentierteller, bereit um von ihrer
Tochter genau seziert zu werden.
"Dann war das sicher nicht alles, was du gemacht hast, oder? Denn das
habe ich auch alles für ihn gemacht. Seinen Schwanz geblasen, nackt
unter dem Rock in die Stadt. Das war auch für mich nichts Besonderes.
Warum also wollte er dich? Warum solltest ausgerechnet du seine Nutte
sein?", Fraukes Fragen wurden sehr konkret und äußerst direkt und Helene
war froh, dass sie unter der Dusche stand und ihre Tochter sie nicht
sehen konnte.
Ihre Brustwarzen hatten sich komplett versteift und ihre Schamlippen
waren angeschwollen und schimmerten rötlich. Keine Vertun, die peinliche
Befragung ihrer Tochter machte sie einfach nur geil. Wieder einmal
musste sie Grenzen überwinden.
"Also?", Fraukes erneutes Nachfragen holte sie zurück in die Gegenwart.
"Warum ausgerechnet ich? Ich weiß es nicht. Vielleicht weil ich gedacht
hab ich müsste ihm aufgrund meines Alters was bieten. Heiße Körper haben
die jungen Dinger ja alle, aber keine sollte so schamlos und versaut
sein wie ich. Ich hab es genossen wie er mich benutzt hat und seine Lust
an mir ausgelassen hat. Genau wie er seine Dominanz-Spielchen mit mir
gespielt hat und ich wirklich alles für ihn getan habe."
"Was genau heißt jetzt bitte alles?", während sie die Frage stellte
veränderte Frauke ihre Position. Sie drehte sich ein wenig von der
Dusche weg und spreizte die Beine. Dann lehnte sie den Kopf etwas nach
hinten und in Richtung Duschkabine. Helene musste schlucken. Was zum
Henker passierte hier gerade?
Verwicklungen mit
der Lust -
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