Ich saß auf der Couch im Zimmer meines
besten Freundes Carl und er auf seinem Bett. Wir hatten beide unsere
Laptops auf dem Schoß und zockten gegeneinander. Das war schon zu einer
Art abendlichem Ritual geworden. Carl und ich kannten uns seit der
fünften Klasse und waren von Beginn an beste Freunde. Carl war fast ein
Jahr älter als ich. Wenn wir abends zusammen zockten, holten wir uns von
der Tanke um die Ecke ein paar kalte Softdrinks und rauchten hier und da
einen Joint zum Chillen. Zum Rauchen mussten wir durch das Zimmer seiner
älteren Schwester, welches einen großen Balkon hatte. Würde man uns
drinnen beim Kiffen erwischen, gäbe es sicher ordentlich Stress. Für
Carls Schwester hatte ich schon lange Einiges übrig, aber das von ihr
entgegengebrachte Interesse an mir beschränkte sich ganz offensichtlich
auf eine rein freundschaftliche Beziehung. Sie war auch noch ein Jahr
älter als Carl, sodass sie für mich unerreichbar war.
Nachdem wir eben vom Kiffen wieder reingekommen waren, beschloss ich,
noch einen kurzen Umweg über die Toilette zu machen, da die Cola sich
ihren Weg bahnte. Carl ging schon einmal vor in sein Zimmer. Ich schloss
die Türe hinter mir ab und begann zu pinkeln. Neben der Toilette stand
ein großer Wäschekorb. Neugierig schaute ich hinein. Ich hatte schon
einmal auf dem Fußboden einen sexy Stringtanga seiner Schwester gefunden
und ihn mir in die Hosentasche gesteckt. Zu Hause hatte ich mich daran
schon etliche Male aufgegeilt. Ich musste gar nicht lange im Wäschekorb
suchen. Fast ganz oben, noch halb eingewickelt in eine Jeans, lag ein
knallroter Satin-Tanga mit sexy Spitzenstickerei. Ich nahm ihn
vorsichtig aus dem Korb, schloss diesen wieder leise und schaute mir den
String genauer an. Er wirkte noch völlig ungetragen, war absolut sauber.
Ich wollte ihn mir gerade in die Hosentasche stecken, als mir ein
anderer Gedanke kam. Ich könnte den Tanga auch einfach anziehen. Ich
hatte hier und da schon ein paar Male Damenkleidung anprobiert.
Badeanzüge meiner Schwestern, ein Faschingskleid und alte Stiefel auf
dem Dachboden. Davon war ich immer total geil geworden, wollte nachdem
ich mir einen runtergeholt hatte, aber immer alles sofort wieder
ausziehen. Aber dieser rote Tanga, ich musste ihn einfach anziehen, ich
konnte mir gerade nichts Besseres vorstellen. Ich stand also auf,
streifte meine Hose und meine Shorts über die Socken, und begann, in den
Tanga zu steigen.
Als ich ihn über die Knie hatte, war mein Penis schon halb hart. Und als
ich ihn ganz hochgezogen hatte, war mein Penis hart wie Stahl. Ich
versuchte, ihn im vorderen Teil des Tangas unterzubekommen, doch er war
viel zu eng. Mein Penis war zwar auch im erigierten Zustand nicht
besonders groß, aber er schaute oben heraus. Ich überlegte, was ich tun
sollte. So würde ich meinen Ständer nicht verstecken können. Ich ließ im
Waschbecken kaltes Wasser über meine Hände laufen und versuchte, mit den
nassen und kalten Händen den Ständer unter Kontrolle zu bringen. Nach
einiger Zeit war mein Penis wieder auf seine mickrige normale Größe
geschrumpft. So richtig in den Tanga passen wollte er dennoch nicht. Da
kam mir die Idee. Ich drückte den Penis und die unbedeutend großen Hoden
nach unten zwischen meine Beine. Als ich dann den Tanga hochzog, sah man
vom Penis überhaupt nichts mehr und mein Hodensack zeichnete sich fast
wie Schamlippen ab.
Als ich mich im Spiegel sah, war ich wirklich überrascht. Nichts deutete
darauf hin, dass dieser Tanga nicht für mich geschneidert war. Er passte
wie angegossen, nicht nur wegen des kleinen Penis', auf dessen Wachstum
ich noch sehnsüchtig wartete, sondern auch wegen meiner allgemeinen
Figur. Ich war wirklich dünn und mit meinen 1,70 auch nicht wirklich
groß. Ich versuchte schon immer, mehr zu essen, aber ich war wohl
einfach so ein Mensch, der nicht gerne isst und nach einem Teller
einfach satt war. Außerdem war ich fast süchtig danach, laufen zu gehen.
Fast jeden Nachmittag ging ich mindestens eine halbe Stunde im Wald
laufen. Das führte dazu, dass der einzige Muskel meines Körpers, der
nicht absolut winzig war, mein Hintern war. Normalerweise fand ich das
nicht sonderlich toll, aber in diesem Moment gefiel mir mein Hinter
einfach gut. Der Tanga passte wie angegossen und ich sah den knackigen
Po eines jungen Mädels im Spiegel.
Bevor mich der Anblick dazu bringen konnte, wieder einen Ständer zu
bekommen, zog ich mir schnell meine Shorts und meine Jeans wieder hoch,
betätigte die Spülung und wusch mir die Hände. Wieder zurück in Carls
Zimmer, konnte ich kaum eine Sekunde nicht daran denken, dass ich gerade
den roten sexy Tanga trug. Hiervon abgelenkt, war ich beim Zocken
wirklich schwach und Carl war nach einiger Zeit wirklich genervt davon,
dass wir aufgrund meiner schlechten Leistung schon wieder verloren
hatten. Ich drehte einen neuen Joint und schlug vor, dass wir erstmal
einen rauchen gehen, bevor wir es nochmal versuchen und versprach, mir
dann mehr Mühe zu geben.
Auf dem Weg nach Draußen ging Carl nochmal zur Toilette und ich ging
alleine weiter zum Balkon. Nach kurzer Zeit sah ich Carl durch die
Balkontüre auf dem Weg nach draußen und wollte gerade den Joint
anzünden, als ich an seinem Gesichtsausdruck sah, dass etwas nicht
stimmte. Wütend trat er auf den Balkon:
"Du warst es also, du Penner! Ich wusste es, wer sonst?!"
"Was war ich?" fragte ich besorgt.
"Die Unterwäsche meiner Schwester! Du hast sie mitgenommen! Letztens.
Weißt du, welchen Ärger ich bekommen habe? Das ganze Haus dachte, ich
wäre hinter meiner Schwester her!"
Ich versuchte, ganz unschuldig zu lügen: "Was? Unterwäsche? Was laberst
du? Ich habe keine Unterwäsche deiner Schwester!"
"Ja, man, ich hab dir eine Falle gestellt, tu nicht so! Ich habe extra
ihre Unterwäsche drapiert, um zu gucken, ob du die wieder nimmst! Heute
ist sie nicht zu Hause und pennt bei einer Freundin. Da habe ich extra
ihre aufreizendste Wäsche aus ihrem Zimmer geholt und schön oben auf die
Wäsche gelegt. Und kaum gehst du einmal aufs Klo, ist sie weg. . . Und,
was machst du damit? Dran schnüffeln und dir einen wichsen? Ich wusste
ja, dass du auf sie stehst, aber das geht echt zu weit, man! Gib sie
wieder her."
Verdammt, jetzt wurde ich nervös. Alles Leugnen würde nichts bringen.
Ich versuchte es trotzdem. "Wie? Ich weiß nicht, was du meinst."
"Alter, gib die jetzt wieder her. Ich werd's meiner Schwester eh
erzählen, aber es wäre besser für dich, wenn es nur um den Diebstahl
EINES Höschen geht"
Wütend packte er mich am Arm und zog mich nach drinnen. Der Joint und
das Feuerzeug, die ich noch immer in der Hand hielt, fielen mir aus den
Händen und auf den Balkon. Er zerrte mich in sein Zimmer, schubste mich
in Richtung der Couch und versperrte mit verschränkten Armen die Tür.
"Ich gebe dir zehn Sekunden, um ihn herzugeben. Wo hast du ihn
versteckt? Im Rucksack?"
Zögernd und leicht zitternd stand ich vor der Couch. Ich wusste nicht,
wie ich aus der Situation rauskommen sollte.
"Ich hab den nicht, man, ich weiß nicht, was du meinst"
Carl kam wütend auf mich zu und schubste mich auf die Couch. Er war fast
zwei Meter groß und obwohl auch er eher dünn war, war er ziemlich stark,
sodass ich mit voller Wucht auf die Couch geworfen wurde. Er packte
meinen Rucksack, drehte ihn auf den Kopf und schüttelte alles heraus,
was sich darin befand. Jedoch natürlich kein Tanga.
"Wo ist er?!" brüllte er ziemlich wütend. Ich war froh, dass sonst
niemand zu Hause war, sonst hätte der laute Tumult sicher schnell dazu
geführt, dass alle sofort Bescheid gewusst hätten.
Er stürzte sich auf mich und drückte mich auf die Couch. "Hosentaschen
leer machen!". Ich stülpte meine Taschen auf links. Natürlich kam auch
hier kein Tanga zum Vorschein. Carl wurde sichtlich wütender. Er packte
mich am Hals und begann, mich zu würgen. "WO IST ER?!"
Ich bekam keine Luft. So aggressiv hatte ich meinen besten Freund noch
nicht erlebt. Ich strampelte und versuchte, ihn mir vom Leib zu
schaffen, aber gegen ihn hatte ich keine Chance. Als ich das Gefühl
bekam, dass mir jeden Moment schwarz vor Augen werden müsste, ließ er
abrupt los und richtete sich wieder auf.
"Oh Gott, ich weiß, wo. Nicht echt, oder?"
Mit panischem Blick sah ich ihn an. Ich rieb mir röchelnd den Hals. Er
packte mich am Hosenbund und riss an meiner Jeans. Zum Vorschein trat
natürlich der Tanga.
"Oh man, das ist ja noch schlimmer als Schnüffeln. Oh man, Alter, zieh
den sofort aus!"
Ohne ein Wort zu sagen, stand ich auf. Beschämt zu Boden blickend, löste
ich meinen Gürtel und schob mir langsam die Hose herunter. Gleich darauf
folgte die Shorts. Carl sah mich nur verwirrt an. Ich schob die Daumen
unter die dünnen Bänder des Tangas, sagte leise "Sorry, man" und wollte
eben beginnen, mir den Tanga ebenfalls auszuziehen, als Carl sagte
"Warte!".
Völlig irritiert hielt ich inne und sah zu ihm auf. Doof grinsend guckte
er mich an. "Zur Strafe lässt du das an, während wir erstmal den Joint
rauchen gehen. Danach kannst du den ausziehen."
Ich hatte gedacht, Carl schmeißt mich sofort aus dem Haus, sobald er die
Unterwäsche wiederhat, aber er will trotzdem noch mit mir einen rauchen?
"Was? Spinnst du?"
"Weißt du, was ich nach dem letzten Höschen für einen Stress hier hatte?
Du lässt das jetzt an, vielleicht überlege ich mir dann, ob ich es
meiner Schwester erzähle."
Ein kleiner Hoffnungsschimmer. Ich war mir auch sicher gewesen, dass er
es seiner Schwester erzählt, aber jetzt bestand die Chance, dass ich
mich nur vor ihm zum Affen gemacht hatte. Langsam begann ich, mich zu
bücken, um die Hose wieder hochzuziehen.
"Nein, Mann. Ohne Hose."
"Ich geh doch so nicht auf den Balkon? Wenn mich wer sieht?"
"Mir egal, entweder gehen wir so einen rauchen, oder du kannst dich
direkt verkrümeln."
Ich zog die Füße aus der Hose und den Shorts und stand noch immer leicht
zitternd im Raum. Wortlos drehte Carl sich um, machte die Tür auf und
ging durch den Flur und das Zimmer seiner Schwester auf den Balkon.
Langsam folgte ich ihm auf den Balkon. Es war eine frühe Sommernacht,
die Sonne war schon untergegangen, draußen waren noch immer fast 20°.
Trotzdem zitterte ich. Ich hatte trotz der Dunkelheit riesige Angst,
dass ein Nachbar mich sehen würde und war mir auch noch nicht sicher,
was aus Carls und meiner Freundschaft werden würde.
"Los, zünd endlich den Joint an." sagte er. Ich war völlig neben der
Spur und bückte mich langsam nach dem Joint und dem Feuerzeug. Meine
zittrigen Hände gehorchten mir nicht richtig, sodass der Joint mir immer
wieder durch die Finger glitt. Als ich ihn endlich zu fassen bekam und
mich wiederaufrichtete, sah ich im Augenwinkel, dass Carl mir ziemlich
intensiv auf den Arsch gestarrt hatte.
Ich zündete den Joint an, zog nur einmal und gab ihn an Carl weiter.
Während er rauchte, sah er mich grimmig, aber bei weitem nicht mehr so
wütend wie vorher, an.
"So, also du trägst gerne so Sachen oder wie?"
"Nein, ehrlich, das war das erste Mal, dass ich sowas angezogen habe.
Ich weiß auch nicht genau, wieso, ich steh nicht auf sowas."
"Aha, das soll ich dir jetzt glauben? Immerhin, den Arsch dazu hast du
ja."
"Was geht denn bei dir? Bist du jetzt schwul oder was?"
"Neh, ganz sicher nicht. Aber dein Arsch sieht so weiblich da drin aus,
dass es mir nicht schwul vorkommt, den heiß zu finden."
Jetzt war ich völlig baff.
"Hör mal," begann ich "tut mir ehrlich leid. Deine Schwester ist nun mal
echt heiß und ich hätte trotzdem ihre Höschen nicht klauen dürfen. Ich
hab da nicht dran herumgeschnüffelt und die auch nicht angezogen. Das
war bloß, um die Fantasie ein bisschen anzuregen. Ich weiß auch nicht,
wieso ich das hier angezogen habe, aber sowas kommt nicht wieder vor.
Können wir das bitte einfach vergessen?"
Er reichte mir den Joint zurück.
"Das muss ich mir noch überlegen. Du lässt das jetzt erstmal an. Wenn du
mir nicht auf die Nerven gehst und machst, was ich sage, dann könnten
wir das vielleicht irgendwann vergessen."
"Okay. . . Sorry nochmal"
"Passt schon."
Wir rauchten den Joint zu ende. Trotz der milden Außentemperatur fror
ich mittlerweile doch sehr, nur mit meinem T-Shirt und dem Tanga
bekleidet. Auch die Aufregung steckte mir noch in den Knochen, sodass
ich irgendwann nicht mehr aufhören konnte, zu zittern.
"Hör mal, kann ich meine Hose jetzt wieder anziehen? Mir ist echt kalt."
"Nö. Ich finde das eigentlich ganz gut so."
"Komm schon, ich friere mir den Arsch ab, morgen bin ich krank."
"Nö. Du kannst aber was Anderes anziehen."
"Was meinst du?"
"Wir können ja mal schauen, was meine Schwester sonst noch so für dich
im Angebot hat."
"Dein Ernst? Alter, ich bin wirklich nicht scharf drauf, noch mehr
Klamotten deiner Schwester an mir zu sehen."
"Ich schon ein bisschen."
"Was?"
"Ja, wie gesagt, wenn du willst, dass ich das Ganze vergesse, und meiner
Schwester nichts erzähle, machst du heute Abend, was ich sage."
"Oh man, na gut."
Der Joint war aufgeraucht. Wir traten nach drinnen und standen im Zimmer
von Carls Schwester.
"So, dann lass uns doch mal schauen."
"Oh man, ich will das nicht, wirklich!"
"Ist doch egal, ich will das aber jetzt. Das wird sicher witzig."
"Für dich vielleicht."
Carl trat an den Kleiderschrank und öffnete der Reihe nach alle Fächer.
In jedem Fach wühlte er sich kurz durch den gesamten Inhalt und zog dann
immer wieder Kleidungsstücke heraus, die er aufs Bett legte. Als er
fertig war, hielt er mir das erste Teil hin.
"Guck mal, der passt zum Tanga."
Es war der passende BH im selben knallrot und mit Spitzenstickereien.
Alleine der Anblick und der Gedanke, wie die Brüste von Carls Schwester
darin aussehen würden, sorgte für ein Kribbeln in meinem Bauch.
"Was soll ich denn damit?"
"Na, anziehen. Den kriegen wir schon ausgestopft."
"Oh man, du willst es aber echt wissen."
"Na klar."
Ich zog mein T-Shirt aus und nahm Carl den BH aus der Hand. Nach einiger
Fummelei hatte ich es geschafft, ihn anzuziehen und er passte ziemlich
genau. Nur die Körbchen waren ziemlich leer. Aus einer weiteren
Schublade nahm Carl mehrere Strumpfhosen, knüllte sie zusammen und gab
sie mir.
"Hier, damit kannst du den BH ausstopfen."
Ich nahm die Strumpfhosen, stopfte sie vorne in den BH bis man sie nicht
mehr sehen konnte und dank des zusätzlichen Füllvolumens und der sowieso
schon starken Push-up-Funktion füllte ich den BH jetzt recht gut aus. In
derselben Schublade fand Carl auch Netzstrümpfe.
"Hier, die kannst du direkt mal anziehen."
Ich mühte mich ziemlich ab, die Netzstrümpfe über meine Beine zu
streifen. Mit den Zehen blieb ich immer wieder an den großen Maschen
hängen.
"Nein, das sieht nicht aus" sagte er und ich war schon erleichtert, dass
ich diese Kleidungsstücke schon wieder ausziehen durfte, als er grinsend
überlegte.
"Du müsstest deine Beine rasieren, damit das aussieht. Geh mal ins Bad.
Irgendwo da müsste der Epilierer meiner Schwester liegen."
"Nein, Mann, das mache ich nicht. Der Sommer fängt gerade an, so kann
ich ja nie wieder ins Schwimmbad."
"Entweder du machst die Haare weg, oder wir müssen uns das mit dem
Vergessen doch noch mal überlegen."
Widerwillig ging ich, nur mit dem BH und dem Tanga bekleidet ins Bad.
Als ich mich im Spiegel sah, kam ich mir wirklich komisch vor. Egal, ich
wollte nicht, dass Carls Schwester von all dem erfuhr, also spielte ich
mit. Außerdem war Carls Schwester ein Plappermaul und auch mit einigen
meiner anderen Freunde befreundet. Wenn sie das alles erfuhr, wüsste es
bestimmt bald die ganze Schule und danach die ganze Stadt.
Da mir noch immer kalt war, drehte ich den Heizlüfter an. Nach kurzer
Suche fand ich den Epilierer, stieg in die Dusche, um die Haare nicht
überall zu verteilen, und machte mich ans Werk. Ich fand es wirklich
schmerzhaft, trotzdem arbeitete ich mich am ersten Bein entlang. Nachdem
ich das dieses fast vollständig von Haaren befreit hatte, kam Carl rein,
beladen mit einigen Klamotten.
"So, ich habe dir hier herausgelegt, was du gleich anziehst. Aber erst,
wenn du haarlos bist. Immerhin wachsen dir außer auf den Armen und
Beinen so ziemlich keine Haare."
Da hatte er Recht. Mein Bartwuchs hatte noch nicht begonnen, ebenso
wenig hatte ich schon in den Achselhöhlen, im Schritt oder auf der Brust
Haare.
"Du hast da aber einige Stellen vergessen."
"Ich weiß, aber da komme ich nicht richtig ran. Reicht doch auch so,
oder?"
"Wie sieht das denn aus? Warte, ich mach das."
Er ließ die Klamotten auf den geschlossenen Klodeckel fallen, kam zu mir
und nahm mir den Epilierer aus der Hand.
"Beuge dich mal vor."
Entnervt beugte ich mich vor und innerhalb kürzester Zeit waren die
Rückseiten meiner Oberschenkel haarlos. Zu meinem Erschrecken begann er
danach, meinen Hinter zu epilieren und zog mir anschließend die Pobacken
auseinander, um auch da die feinen Härchen zu entfernen. Dies war mit
Abstand die schmerzhafteste Stelle und ich war froh, dass die Haare dort
nicht so dick wie auf den Beinen waren.
"Umdrehen."
Nachdem ich mich umgedreht hatte, begann er, mir die restlichen Haare
vom anderen Bein zu entfernen.
"Jetzt die Arme."
Die Tortur schien endlos zu dauern, aber irgendwann setzte er das Gerät
ab.
"Fertig, sieht doch super aus!"
Ich war fast vollständig haarlos. Die einzige Körperbehaarung, die mir
blieb, waren meine Augenbrauen und braunen Kopfhaare, welche dadurch,
dass der letzte Friseurbesuch schon wieder einige Zeit her war,
mittlerweile in langen Locken bis fast zu den Schultern lagen. Was daran
super aussehen sollte, wollte mir nicht klar werden.
Ich sollte mir die losen Haare abduschen. Während ich mir den Tanga und
den BH auszog, blieb Carl wie selbstverständlich im Raum stehen und
schaute mir zu. Ich war mir fast sicher, in Carls Hose eine Beule
auszumachen, aber das bildete ich mir hoffentlich nur ein.
Nachdem ich aus der Dusche gestiegen und mich abgetrocknet hatte, hielt
er mir eine Bodylotion in einer pinken Flasche hin, mit der ich mich
einreiben sollte. Immerhin wurden die Hautirritationen dadurch fast
augenblicklich besser. Dafür glänzte ich nun und roch, wie Carls
Schwester. Auch ihr Deo und Parfüm sollte ich benutzen. Meinem Schicksal
ergeben, tat ich, was er verlangte.
Nun hielt er mir den BH und die zugehörige Strumpfhosenfüllung wieder
hin. Dieses Mal fiel es mir deutlich leichter, ihn zu schließen. Den
Tanga streifte ich mir auch wieder über und bog den Penis wieder
zwischen die Beine, um den Tanga richtig anziehen zu können.
"Ach, so hattest du das gemacht. Ich wusste zwar, dass dein Schwänzchen
nicht sehr groß ist, aber ich hab mich die ganze Zeit gewundert, wie du
ihn versteckt hast. Vielleicht solltest du bloß deine Eier noch besser
verstecken."
"Wie denn? Die sind nun mal da."
"Du kannst sie in die Bauchhöhle hochschieben, dann baumeln die nicht so
rum."
Mit nur wenig Druck rutschten meine Hoden in die Bauchhöhle. Den nun
leeren Sack zog ich zusammen mit dem Penis nach hinten, zog den Tanga
wieder hoch und nun war die Illusion wirklich perfekt. Hätte ich es
nicht besser gewusst, wäre ich mir sicher gewesen, dass da zwischen
meinen Beinen nichts war.
"So, dreh dich um für das nächste Teil!"
Die Wand anstarrend, wartete ich ängstlich, was jetzt wohl käme. Von
beiden Seiten schlossen sich Carls Arme um meinen Bauch. Nach einem
Augenblick realisierte ich, dass er mir etwas um die Taille legte. Er
drückte sich von hinten an mich, um mir die Hakenleiste auf der
Vorderseite zu schließen. Das war wohl ein Korsett und zwar ein ziemlich
enges. Ich musste so tief ausatmen, wie ich konnte, bis er es schließen
konnte. Es war aus schwarzem Satin und reichte von der Unterseite des BH
bis zum Tanga. Wow, ich wusste gar nicht, dass seine Schwester so heiße
Sachen besaß. Es saß zwar recht eng, war aber nicht unangenehm.
"So, jetzt müssen wir es nur noch richtig schnüren."
"Was? Ich dachte, das wäre schon geschnürt. Ich kriege ja jetzt schon
keine Luft mehr."
"Keine Widerrede!"
Er begann, jeweils von oben und unten zur Mitte hin, das Korsett
zuzuschnüren. Immer weiter wurde mir die Luft abgedrückt und meine
Taille wurde immer kleiner. Und immer weiter schnürte er es zu, bis ich
das Gefühl hatte, meine Beine schon nicht mehr spüren zu können und dass
es wirklich nicht mehr enger ginge.
"Hänge dich mal oben an den Türrahmen, sonst kriege ich es nicht ganz
zu."
Ich hielt mich mit beiden Händen am Rahmen fest und ging in die Knie,
bis ich nur noch an meinen Armen hing. Er drückte mir ein Knie in den
Rücken, zog mit aller Kraft die Bänder zusammen und meine Taille machte
noch einen Ruck.
"Na, geht doch. Unter 50 cm hat das Korsett übrigens und jetzt ist es
komplett geschlossen."
Ich konnte mich kaum wiederaufrichten und jetzt war mein Oberkörper
komplett steif. Ich konnte mich in keine Richtung mehr beugen und das
Korsett, welches mir die Rippen zu zerquetschen schien, verursachte auch
ein paar Schmerzen, aber als ich mit den Händen über meine Taille fuhr,
erregte mich das Gefühl doch sehr. Und auch Carl schien davon erregt,
denn die Beule in seiner Hose war nun nicht mehr zu verwechseln.
"Alter, findest du das etwa geil? Ich sehe doch, dass du einen Ständer
hast."
"Du siehst aus, wie eine richtig geile Alte, kann ich ja nichts für. An
dir ist nichts Männliches mehr, außer deinem Gesicht vielleicht, aber so
richtig männlich ist das auch nicht."
"Fick dich, scheiß drauf! Erzähl es halt allen, aber ich mach doch hier
nicht den Hampelmann für dich!"
Ich schubste ihn nach hinten in den Raum, riss die Tür auf und rannte in
sein Zimmer. Er war mir auf den Fersen und trat direkt nach mir in den
Raum. Ich versuchte, mir den BH auszuziehen, doch in dem Moment hörte
ich ein Klicken. Und noch eins. Ich drehte mich um und sah, dass Carl im
Begriff war, Fotos von mir zu schießen. Ich ließ von dem BH ab und
rannte auf ihn zu, um ihm das Handy zu entreißen, während er weitere
Bilder schoss. Er packte mich an den Handgelenken und drückte mich in
Richtung der Couch.
"Gib das Handy her, du Wichser!"
"Keine Chance, es ist auch schon alles in der Cloud. Wenn du jetzt
kneifst, kennt morgen die ganze Schule die Bilder."
Verdammter Penner!
"Was willst du denn von mir? Ich dachte, du wärest mein bester Freund."
"Hab ich doch schon gesagt: mach einfach, was ich sage, und niemand wird
das hier je erfahren. Außerdem bin ich dein bester Freund. Ich tu dir
doch nur einen Gefallen. Du findest das doch geil. Ich habe in deinen
Augen gesehen, wie geil du das Korsett findest und deine glatten Beine
schienen dir genauso zu gefallen."
"Du verstehst es immer noch nicht, oder? Ich bin keine Transe oder so,
ich steh nicht auf sowas. Ich hab das einfach nur mal so angezogen."
"Dann kannst du ja jetzt auch noch ein paar andere Sachen einfach nur
mal so anziehen und dann lasse ich dich in Ruhe."
Ich nickte zögerlich. "Na gut, aber wenn ich hier deine Modenschau
durchgezogen habe, lässt du mich mit der Scheiße in Ruhe, wir vergessen
das alles, du löschst die Bilder und erzählst niemals irgendwem was
davon."
"Zieh doch erstmal alles an, dann sehen wir weiter."
"Versprich es!"
"Okay, ich mache anschließend nichts, was du nicht willst, versprochen."
"Na gut."
Carl ging zurück ins Bad und holte die restlichen Klamotten.
Als erstes waren die Netzstrümpfe an der Reihe. Dazu mussten an der
Unterseite des Korsetts erst einmal Strapsbänder angefügt werden. Dafür
gab es insgesamt acht kleine Schlaufen. Die vier vorderen bekam ich noch
selbst dran, bei den vier hinteren musste er mir helfen, da ich mich in
dem engen Korsett einfach nicht drehen konnte und auch nichts sah. Er
machte sich also an meiner Rückseite zu schaffen und fingerte dabei auch
an der Schnürung des Korsetts herum. Ich hörte es ein paar Male klicken,
bevor er anfing, die Strapsbänder einzufädeln.
"So, alle Bänder dran. Jetzt kannst du auch keine Faxen mehr machen."
"Was, wieso?"
"Ich habe das Korsett verschlossen."
Ich fühlte auf der Rückseite des Korsetts und ein Schauer durchfuhr
mich. Da das Korsett ganz geschlossen war, war es für ihn ein Leichtes
gewesen, durch einige der Ösen kleine Vorhängeschlösser zu führen. Das
war also das Klicken gewesen. Ich fuhr mit der Hand die Ösenleiste
entlang. Insgesamt zählte ich vier Schlösser.
"Was zum Fick?"
"Na, damit du nicht wieder auf die Idee kommst, abzuhauen, bevor wir
hier fertig sind. Ohne Schlüssel kannst du das Korsett nicht mehr
ausziehen."
Der Gedanke daran, in diesem Korsett gefangen zu sein, bis Carl mich
befreien wollte, ließ mir kalt den Schweiß ausbrechen. Gleichzeitig
erregte es mich unheimlich, ihm so ausgeliefert zu sein und in meinem
engen Tanga regte es sich.
Oh man.
Als nächstes klemmten wir die Netzstrümpfe an den Strapsbändern fest.
Jeder Schritt, den ich so tat, erregte mich sehr, da die Netzstrümpfe
jetzt bei jedem Schritt über meine glatten Beine glitten.
Nun hielt er einen schwarzen Minirock aus Leder in den Händen. Er
öffnete mir den Reißverschluss, bückte sich und hielt mir den Rock hin.
Ich stieg in den Rock und hielt mich dabei an seinen Schultern fest. Der
Rock war so eng, dass er mir kaum über die Hüfte ging, welche durch das
Korsett breiter geworden schien. Der Reißverschluss wurde auf der
Rückseite geschlossen, weshalb Carl auch diesen Part übernahm. Der Rock
war ziemlich kurz. Der Saum lag nur eine Hand breit unter meinen
Pobacken.
Zuletzt kam eine rote Satin-Bluse mit kurzen Ärmeln. Ich knöpfte sie bis
auf Höhe des BH zu, sodass mein neues Dekolleté zu sehen war. Ich
steckte die Bluse anschließend unten in den Bund des Rocks.
Ich war kaum wiederzuerkennen. Auch Carl schien der Anblick zu gefallen,
denn ihm entfuhr ein Pfiff und er sah mich gierig von oben bis unten an.
"Warte, eine Sache fehlt noch. Ich bin sofort wieder da."
Er verschwand aus dem Zimmer. Ich ging hinüber zum Spiegel und
begutachtete mich. Wenn man von meinem Gesicht absah, stand dort eine
absolut sexy gekleidete junge Frau mit der schmalsten Taille, die ich je
gesehen hatte. Als er wieder ins Zimmer kam, hatte er schwarze
High-Heels Stiefel mit einem kleinen Plateau und mindestens 10 cm
Pfennigabsätzen in der Hand. Er hatte gesehen, dass ich mich im Spiegel
begutachtet hatte.
"Na, steht dir doch gar nicht mal so schlecht, oder? Darf ich bitten?"
Er kniete sich vor mir hin und hielt mir den ersten Stiefel hin. Ich
streckte den Fuß aus und er half mir, den Stiefel über den Fuß zu
schieben. Dann zog er den Reißverschluss hoch. Dasselbe machte er noch
einmal mit dem anderen Stiefel. Meine Füße waren, wie der Rest meines
Körpers, einfach zu klein. Wie sonst konnten mir die Schuhe von Carls
Schwester einfach so passen?
"Fertig. Bock, einen rauchen zu gehen?" fragte er.
"Ja, das brauche ich jetzt dringend." Sagte ich schwer schluckend.
Wir drehten beide schnell jeder einen, schnappten uns unsere
Getränkeflaschen und gingen los. Ich merkte, wie die High-Heels und das
Korsett meinen Gang veränderten. Ich war gezwungen, die Hüfte dabei wie
eine Frau von links nach rechts zu schwingen und einen Fuß vor den
anderen zu setzen. Das Klackern der Absätze verlieh mir ein Gefühl, als
würde ich schweben. Mittlerweile war auch der Schmerz, den das Korsett
verursacht hatte, verflogen Abgesehen davon, dass ich mich in dem Outfit
total affig fühlte, fühlte ich mich mit einem Mal sehr wohl darin.
Carl legte seinen Joint auf die Fensterbank und wir zündeten meinen
zuerst an.
"Wow, ich hätte nicht gedacht, dass ich so etwas einmal sagen werde,
aber das macht mich wirklich an." Begann er.
"Alter, sorry, aber das ist echt ein bisschen schwul."
"Sagt der, der hier in Frauenklamotten rumläuft."
"Weil du mich zwingst?!"
"Dir gefällt es doch."
"Ich weiß nicht. Ein bisschen schon. Aber mir gefällt nicht, wie du mich
ansiehst."
"Wie sehe ich dich denn an?"
"Als würdest du mich am liebsten gleich ficken."
"Nein, bist immer noch mein bester Freund. Aber ich finde, du könntest
dich häufiger so anziehen, wenn du hier bist."
"Nein, man. Unsere Abmachung war heute Abend und dann lässt du mich in
Ruhe."
"Ich habe nur versprochen, dass ich nichts mit dir mache, was du nicht
möchtest. Aber ich habe das Gefühl, du möchtest das hier ziemlich
gerne."
"Nein, ich will einfach nur raus aus diesen Klamotten und die ganze
Sache vergessen."
"Blöd. Jetzt habe ich dich einmal in so einem Aufzug gesehen. Das kann
ich leider nicht mehr vergessen."
Ich war genervt. Ich nahm ihm den Joint aus der Hand und stellte mich an
das Balkongeländer. Ich zog zweimal und schaute in die sternenklare
Nacht hinaus. Carl stellte sich neben mich: "Hey, sorry, dass ich so
kacke zu dir war. Ich war einfach sauer auf dich, weil ich jetzt als der
Spinner der Familie gelte."
Ich gab ihm den Joint. "Nein, ich sollte mich entschuldigen. War nicht
cool, deiner Schwester die Unterwäsche zu klauen. Wenn du nichts
hiervon-" ich zeigte an mir herunter "erzählst, kannst du ihr ja sagen,
dass ich die mitgenommen habe, um mich dran aufzugeilen, dann ist klar,
dass du es nicht warst. Aber dann darf ich euer Haus wahrscheinlich auch
nicht mehr betreten."
"Ich habe eine bessere Idee. Jetzt habe ich den Stress ja schon
bekommen. Wie wäre es, wenn du den Ärger, den ich hatte, einfach
wiedergutmachst."
"Und wie?"
"Überlege ich mir noch. Lust auf einen Headshot?"
"Ja."
Er nahm den kleinen Rest des Joints, drehte ihn so um, dass die Glut in
seinen Mund zeigte, nahm ihn zwischen die Lippen und näherte sich mir.
Ich öffnete den Mund einen kleinen Spalt und kam ihm mit meinen Lippen
näher, bis sie sich fast berührten. Er atmete langsam aus und ich sog
den Strahl feinen Rauchs, der aus seinen Lippen trat, in mich ein. Er
sah mir dabei tief in die Augen und einige wenige Sekunden dachte ich,
er wolle mich küssen. Mein Herz schlug schneller und ich kam mir völlig
überfordert vor. Ich wollte ihn nicht küssen, ich stand nur auf Frauen.
Und doch war eine Spannung in der Luft, der ich mich nicht entziehen
konnte. Dann jedoch nahm er den Kopf zurück und spuckte den Stummel aus.
Ich beruhigte mich und ich wurde immer bekiffter.
"Ich weiß, wie du es wiedergutmachen kannst." Sagte er unvermittelt.
"Wie denn?"
"Würdest du mir einen blasen?"
"Nein, eigentlich ungern."
"Komm schon. Du hast mich so geil gemacht in diesem Outfit, ich weiß gar
nicht, wie ich das Bild sonst aus dem Kopf kriegen soll."
"Alter, ich bin nicht schwul."
"Ich doch auch nicht, aber so weiblich und sexy, wie du gerade
aussiehst, wäre das ja eher heterosexuell."
"Ist die Sache danach gegessen?"
"Wie gesagt, ich mache nichts mit dir, was du nicht auch willst."
"Sehe ich."
Er wandte sich ab und holte den zweiten Joint von der Fensterbank.
Nachdem er ihn angezündet hatte, kam er wieder zu mir. Er gab mir den
Joint und ich zog gierig, in der Hoffnung, diesen Abend hinter der
Vernebelung schneller zu verdrängen. Auf einmal streckte er seine Hände
aus und legte sie um meine Taille. Mit seinen großen Händen fühlte es
sich fast an, als könnte er sie komplett umschließen. Das Gefühl
überwältigte mich mit einem Mal. Ich fühlte mich ihm so ergeben und das
machte mich unvermittelt total an. Er zog mich näher zu sich ran und
flüsterte "Komm schon, nur das eine Mal."
Ich weiß nicht, was auf einmal mit mir los war, aber fast hätte ich
zugestimmt. Ich schüttelte langsam den Kopf. "Ich will das wirklich
nicht."
"Okay, ist in Ordnung, wirklich. Aber dafür musst du das Korsett bis
morgen anbehalten."
"Das halte ich nicht aus. Das ist so unnormal eng"
"Musst du aber, oder du bläst mir jetzt einen. Alleine kommst du aus dem
Teil nicht raus und ich schließe es sonst vor morgen nicht auf."
"Dann behalte ich lieber das Korsett an. Was heißt denn bis morgen?"
"Meine Schwester kommt bestimmt nicht vor 12 wieder nach Hause. Die sind
heute feiern gegangen, da stehen die morgen sicher nicht früh auf.
Vorher müssen wir alle Sachen wieder ordentlich in ihrem Schrank
verstaut haben."
"Okay, dann bin ich morgen früh um zehn hier und du befreist mich?"
"Abgemacht. Dann lass uns den Joint aufrauchen und wieder hineingehen.
Dann kannst du bis auf das Korsett alles wieder ausziehen und mir
helfen, das wieder zusammenzulegen."
Wir rauchten also auf und gingen wieder rein. Drinnen knöpfte ich mir
erst die Bluse auf, ließ dann den Rock mit einiger Anstrengung über
meinen Po gleiten und begann, den BH zu öffnen. Währenddessen konnte
Carl gar nicht die Augen von meinem Hintern und meiner Taille nehmen.
"Wenn du die Strümpfe und den Tanga auch an behältst, bekommst du morgen
eine kleine Überraschung."
"Was heißt denn Überraschung?"
"Wirst du dann sehen. Ist ja eine Überraschung."
Ich überlegte kurz. Was soll's, dachte ich, die Strümpfe sieht eh
niemand und den Tanga wollte ich ja ursprünglich schon sowieso angezogen
haben.
"Okay."
"Warte, dann müssen wir die Strapsbänder aber unter den Bund des Tangas
führen, sonst kannst du ja nicht aufs Klo gehen."
Ich nickte dankbar und er half mir, die Bänder der Reihe nach vom
Korsett zu lösen, durch den Tanga zu führen und wieder am Korsett zu
befestigen. Ich steckte meine Shorts in meinen Rucksack und zog meine
Jeans über die Strümpfe und den Tanga. Dann streifte ich mein T-Shirt
über das Korsett und packte auch meine anderen Sachen, die noch alle auf
dem Boden verstreut lagen, ein. Ich überlegte kurz, ob ich auch meine
Socken wieder anziehen sollte, steckte sie aber auch in den Rucksack und
streifte mir meine Chucks über die bestrumpften Füße. Das Zubinden
gelang nach einiger Mühe auch irgendwie indem ich mich hinkniete.
Offenbar hatte ich mich mittlerweile an das Korsett schon recht gut
gewöhnt. Es kam mir zwar noch sehr eng vor, aber die Schmerzen waren
komplett verschwunden. Ich spürte die meiste Zeit kaum noch, dass ich es
trug.
Außer dass meine Taille ungewöhnlich schmal war, konnte ein unwissender
Betrachter jetzt nicht mehr sehen, was ich drunter trug. Wir legten
alles, was ich getragen hatte, sorgsam zusammen und räumten es
gewissenhaft wieder in den Schrank seiner Schwester.
Da es mittlerweile weit nach Mitternacht war, schulterte ich
anschließend meinen Rucksack, verabschiedete mich und ging nach draußen.
Ich schwang mich auf mein Fahrrad und fuhr die kurze Strecke nach Hause.
15 Minuten später war ich zu Hause angekommen. Ich schlich mich leise in
mein Zimmer, um niemanden zu wecken, und legte mich nur mit dem Korsett,
dem Tanga und den Strümpfen ins Bett. Ich grübelte noch einige Minuten
über die Geschehnisse des Abends und Carls Reaktion auf meinen Körper in
sexy Kleidung. Kurz darauf schlief ich völlig erschöpft und auf eine
sonderbare Weise glücklich in meinem engen Gefängnis ein.
Ich wachte am nächsten Morgen recht früh auf. Schlaftrunken grübelte ich
einen Moment, was anders war als sonst, bis ich realisierte, dass ich
das Korsett noch trug. Ich führte meine Hände an meine eng geschnürte
Taille und fühlte den harten Satin-Panzer, welcher mich umschloss. Die
kleinen Vorhängeschlösser, die ich am Rücken ertasten konnte, hatten
mich beim Schlafen überhaupt nicht gestört. Der Gedanke, es nicht
einfach ausziehen zu können, erregte mich schon wieder extrem.
Ich fuhr langsam mit der Hand in meinen Schritt. Meinen noch immer vom
engen Tanga nach hinten gehaltenen Penis konnte ich leicht erspüren.
Hätte er den Platz dazu gehabt, wäre er sicher steinhart gewesen. Ich
befreite ihn und begann, ihn zu reiben, bis er strammstand. Ich schob
die Bettdecke beiseite und konnte nun an mir heruntersehen. Der Anblick
machte mich total an. Noch nie hatte ein halbnacktes, heißes Mädel in
meinem Bett gelegen -- bis jetzt. Die Aussicht der dünnen Beine in
Netzstrümpfen und des Korsetts einsaugend, erreichte ich schnell den
Höhepunkt. Schneller, als ich erwartet hatte.
Ich schaffte es nicht mehr, ein Taschentuch zu greifen und spritzte mir
auf das Korsett, die Brust und einige Tropfen landeten sogar auf meinem
Gesicht. So schnell und intensiv war ich schon lange nicht mehr
gekommen. Noch bevor meine Geilheit abebben konnte, nahm ich wie in
Trance mit dem Zeigefinger einen Tropfen von meiner Wange und leckte ihn
ab. Ich hatte noch nie mein Sperma geschmeckt, aber es war ganz anders,
als ich es mir vorgestellt hatte. Etwas bitter, aber gleichzeitig auch
süß. Gierig und ohne darüber nachzudenken, leckte ich alles auf, was ich
zu fassen bekam und wischte die Reste mit einem Taschentuch ab.
Noch immer schnell atmend lag ich auf dem Bett und realisierte, was ich
da eben getan hatte. Nachdem die Geilheit jetzt so langsam verschwunden
war, begann der Nachgeschmack des Spermas mich anzuwidern. Irgendwie
wollte ich auch dringend die Kleidungsstücke loswerden, aber ein kurzer
Blick auf meinen Wecker ließ mich aufspringen. Es war bereits kurz vor
10 und ich wollte nicht Gefahr laufen, dass Carls Schwester vor mir
eintraf.
Ich steckte schnell meinen Penis wieder in den Tanga. Meine Eier waren
noch immer in der Bauchhöhle versteckt. Ich zog mir schnell meine Hose
und ein frisches T-Shirt über und huschte ins Bad, um mir die Zähne zu
putzen. Leise schlich ich mich aus dem Haus und fuhr so schnell ich
konnte zu Carl.
Als ich fünf Minuten nach 10 bei ihm eintraf, erwartete er mich schon
grinsend an der Haustüre.
"Ich dachte schon, du hast es dir anders überlegt und willst das Korsett
anbehalten."
"Nein, ich würde das mittlerweile echt gerne loswerden."
"Na dann komm hoch."
Ich folgte ihm die Treppe hoch in sein Zimmer. Kaum hatte ich die Türe
hinter mir geschlossen, zog ich mein T-Shirt aus und sah ihn
erwartungsvoll an. Wieder empfing mich dieser gierige Blick.
"Was ist das denn?" fragte er mit bösem Blick auf das Korsett.
"Was?"
"Die Flecken."
Shit. Mein Sperma hatte unschöne Flecken auf dem Korsett hinterlassen.
"Ist das Wichse?!"
"Ehm..."
"Oh man, das ist ja noch nicht mal ganz trocken. Konntest wohl deinem
eigenen Anblick im Spiegel nicht widerstehen, was? Mist, wie kriegen wir
das denn jetzt weg? Meine Schwester killt mich, wenn auf ihrem Korsett
Wichse drauf ist."
Er ging an mir vorbei aus dem Zimmer, um ein feuchtes Tuch zu holen. Als
er wiederkam, machte er sich gleich an dem Korsett zu schaffen. Mit
einer Hand um meine Taille zog er mich zu sich, während er mit der
anderen die halb getrockneten Wichs-Flecken aus dem Korsett rieb. Ohne
zu fragen, streifte er mir den Tanga über die noch bestrumpften Beine
und begutachtete ihn.
"Na immerhin ist der Tanga noch sauber. Der muss ja auch zurück in ihren
Schrank. Sollen wir dir jetzt den Rest ausziehen?"
"Ja, bitte!"
Er forderte mich auf, mich auf die Bettkante zu setzen. Während ich mich
langsam setzte, ging er an seinen Schreibtisch und holte eine schwarze
Schachtel aus einer Schublade hervor. Ich hörte es im Inneren metallisch
klimpern. Da waren wohl die Schlüssel für die Vorhängeschlösser drin.
Er stellte sich mit der Schachtel vor mich.
"Ich hab vergessen, dir was zu sagen. Bevor ich dir das Korsett
aufschließe, muss ich erst was anderes abschließen. Ich war heute Morgen
schon in der Stadt für dich shoppen."
"Wovon redest du? Das war aber nicht unser Deal."
"Ich hab's mir aber anders überlegt. Das hier könnte sehr spaßig
werden."
"Du hattest genug Spaß. Jetzt mach mir das Korsett auf!"
"Entweder du spielst mit, oder ich muss dich zwingen. Bis du das hier an
hast, bleibt das Korsett zu."
Er öffnete die Schachtel und zeigte mir verstohlen grinsend den Inhalt.
So richtig zuordnen konnte ich nicht, was ich da vor mir sah. Ich
erkannte einige pink schimmernde Metallteile.
"Was ist das?"
"Ein Keuschheitskäfig."
"Den zieh ich nicht an!"
"Dann bleibt das Korsett zu. Das kannst du ja dann meiner Schwester
erklären, ich bin raus."
Das durfte nicht passieren, also stimmte ich widerwillig zu.
Ich streckte die Hand nach der Schachtel aus, aber er zog sie weg:
"Nein, ich mach das selber. Ich muss ja sicher gehen, dass er auch
korrekt verschlossen ist."
Seufzend lehnte ich mich zurück und ließ ihn gewähren. Noch nie hatte
außer mir jemand meinen Penis angefasst. Das Herz schlug mir bis zum
Hals.
Carl kniete sich vor mir auf den Boden. Mit leichtem Druck auf meine
Bauchhöhle brachte er meine Eier zum Vorschein. Ich hatte
zwischenzeitlich fast vergessen, dass sie nicht frei dort baumelten, wo
sie normalerweise waren.
Er nahm einen pink lackierten, leicht ovalen Ring aus massivem Stahl aus
der Schachtel und griff sanft nach meinen Eiern. Die fremdartige
Berührung ließ einen Stromstoß durch meinen Körper fahren. Zunächst
führte er mit einigem Ziehen und Zupfen meine Eier nacheinander durch
den Ring. Während er den Ring mit der einen Hand festhielt, umschloss er
mit der anderen meinen Penis. Er versuchte, auch den Penis durch den
Ring zu führen aber trotz der recht geringen Größe meine Penis reichte
der Durchmesser des Rings hierzu einfach nicht aus. Er zog fest an
meinen Eiern und drückte so fest die Hand um meinen Penis zusammen, bis
alles Blut aus ihm herausgedrückt war. Als ich gerade schmerzverzerrt
zum Protest ansetzen wollte, ließ er wieder locker und versuchte erneut,
den Penis durch den Ring zu drücken. Da der Penis jetzt auf einen
erbärmlich kleinen Stummel geschrumpft war, gelang es ihm
schlussendlich, sodass der Ring nun ganz dicht an meinem Körper saß.
Mein Penis und der Hodensack waren durch den pinken Ring von meinem
Körper wie abgetrennt und es sah fast aus, als gehörten sie überhaupt
nicht zu mir und seien nur mal kurz angeklebt worden.
Als nächstes folgte eine kleine Haube, natürlich auch aus pink
lackiertem Stahl. Sie war so klein, dass ich mir nicht vorstellen
konnte, wie sie über meinen Penis passen sollte. Aber irgendwie schaffte
er es, sie über ihn zu stülpen. Ring und Haube wurde zusammengedrückt,
bis sie ineinander einrasteten. Er nahm einen kleinen Schlüssel aus der
Schachtel, steckte ihn seitlich in das Verbindungsstück und mit einer
kleinen Drehung war ich verschlossen. Er stand freudig grinsend auf und
ließ den Schlüssel in seine Hosentasche gleiten.
"So, jetzt versaust du auch deine Klamotten nicht mehr mit deinem
Sperma."
"Und wann kommt der wieder ab?"
"Weiß ich noch nicht. In ein paar Tagen oder Wochen. Vielleicht."
"WAS? Ich muss doch pinkeln und mich waschen"
"Kein Problem, guck mal, vorne sind ganz viele kleine Löcher. Der ist
fürs Dauerhafte Tragen gedacht. Zum Reinigen einfach mit dem Duschstrahl
draufhalten."
Ich war fassungslos. Ich dachte, der Käfig wäre für ein paar Minuten
oder Stunden gedacht. Er sah mir wohl den Schock an.
"Was dachtest du denn, wie lange der dranbleiben soll? Komm, dreh dich
um, dann können wir dir das Korsett endlich mal ausziehen."
Noch immer sprachlos stand ich auf und drehte ihm vor dem Bett stehend
den Rücken zu. Irgendwo fischte er die Schlüssel her und begann der
Reihe nach, die Schlösser zu öffnen. Als sie alle entfernt waren, trat
er von hinten an mich heran und griff um mich herum. Er löste die
Strapsbänder von Korsett und Strümpfen und arbeitete sich dabei von
vorne nach hinten durch.
Als sie alle entfernt waren, streifte er mir langsam die Strümpfe von
den Beinen. Die sinnlichen Berührungen ließen mich fast vergessen, dass
es mein bester Freund war, der mir da über die Beine streifte. Ich
spürte, wie Blut in meinen Penis floss, aber es war kein Platz für eine
Regung. Schon vorher hatte der Penis den Käfig vollständig ausgefüllt
und es war einfach kein Platz mehr für eine Erektion vorhanden.
Carl richtete sich wieder auf und ergriff die Korsettschnüre. Er löste
den Knoten und lockerte das Korsett. Nach und nach löste sich der Druck
auf meinen Oberkörper und vor allem meine Taille. Kaum saß es locker,
griff ich die Ösenleiste auf der Vorderseite und öffnete sie. Carl nahm
das Korsett von mir ab und ich stand tief durchatmend und nur noch mit
dem Keuschheitskäfig bekleidet im Raum. Kaum war das Korsett entfernt,
erschlaffte mein ganzer Oberkörper. Es hatte mich zum Schluss eigentlich
überhaupt nicht mehr gestört, außer dass es meinen Bewegungsradius
eingeschränkt hatte. Jetzt begann ich fast, die enge Umarmung zu
vermissen und sehnte mich zurück in das Korsett.
Ich führte die Hände über meine Taille und obwohl sie nicht mehr so
schmal war wie im geschnürten Korsett, war sie nicht vollständig in
ihren Ausgangszustand zurückgegangen. Auf meiner Haut befanden sich
einige Druckstellen vom Korsett, aber nichts schmerzte.
Ich drehte mich zu Carl zurück und er blickte mich verstohlen an.
"Ich habe dir doch gestern eine Überraschung versprochen."
Ich griff den Keuschheitskäfig. "Ist das nicht deine tolle Überraschung
gewesen?" fragte ich genervt.
"Nein, ich war doch heute Morgen noch extra für dich shoppen."
"Was denn noch?"
Er zog eine braune Papiertüte unter seinem Schreibtisch hervor und
reichte sie mir. Ich blickte hinein. Darin befanden sich ganz
offensichtlich einige Wäschestücke.
"Nun pack doch schon aus. Ich hoffe, es passt alles."
Ich schüttete die Tüte über dem Bett aus und sortierte den Inhalt ein
bisschen auseinander, um mir einen Überblick zu verschaffen. Es waren
insgesamt sieben wirklich heiße Tangas, vier BHs - alle ganz
offensichtlich Super-Push-up - und zwei Spaghetti-Tops. Daneben war auch
ein länglicher schwerer Beutel zum Vorschein gekommen. Er war mit einem
Reißverschluss verschlossen. Ich nahm ihn hoch und zog den
Reißverschluss auf. Ich ahnte bereits, was sich im Inneren befand. Ich
entnahm das Korsett. Es war aus schwarzem Satin mit Netz-Einsätzen.
"Und, wie findest du es? Hab's extra eine Größe kleiner geholt, damit
wir weiter an deiner Taille arbeiten können. Das sind jetzt 18 Zoll, das
andere hatte 19. Und Satin und Mesh sind super, um es dauerhaft drunter
zu tragen, ohne dass es zu sehr auffällt oder du schwitzt, vor allem im
Sommer."
"Soll das jetzt zu so einer dauerhaften Sache werde, oder wie? Und wozu
die ganze Wäsche?"
"Hatte ich gehofft. Ich dachte, so könntest du jeden Tag schöne Wäsche
tragen."
"Spinnst du jetzt eigentlich komplett?"
"Vielleicht. Aber ich weiß, dass es dir auch gefallen hat. Außerdem hast
du auch nicht wirklich eine Wahl, jetzt wo ich den einzigen Schlüssel zu
deiner Clit habe."
"Meiner was?"
"Deiner Clit. Schwanz kann man das ja kaum noch nennen, guck sie dir
an."
Ich sah an mir runter. Viel war da nicht zu sehen zwischen meinen
Beinen. Und die pinke Farbe der Verpackung tat sein Übriges zu dem
femininen Erscheinungsbild.
"Also willst du mich jetzt zwingen, jeden Tag Tangas zu tragen? Und das
Korsett wie oft?"
"Na dauerhaft, sagte ich doch. Am besten rund um die Uhr. Und ja, Tangas
jeden Tag"
"Das kann ja wohl nicht dein Ernst sein. Wie lange soll ich das
verstecken können?"
"Das kriegst du schon hin."
"Du bist echt ein Arschloch, weißt du das?"
"Ach komm, du kannst auch endlich zugeben, dass dich das anmacht."
"Selbst, wenn. . . Was es nicht tut! . . . Ist es immer noch mega kacke,
dass du mich dazu zwingst."
"Manchmal muss man die Leute eben zu ihrem Glück zwingen. Komm, du
könntest das Korsett wenigstens mal anziehen. Ich denke, ich habe deine
Maße ziemlich perfekt getroffen, dann fällt das unter nem Shirt auch
kaum auf."
"Mhm, na gut."
Ich weiß nicht, wieso ich mich so leicht geschlagen gab. War es nur,
weil ich die enge und doch zärtliche Umarmung des Korsetts irgendwie
schon vermisste? Vielleicht war auch etwas dran an dem, was er sagte.
Irgendwie machte mich das alles total an. Ich wollte das aber natürlich
vor ihm nicht zugeben und auch nicht, dass andere etwas davon
mitbekamen.
Außerdem war ich auch total verwirrt. Eigentlich hielt ich mich für
völlig normal und absolut hetero. Ich hatte auch nicht das Gefühl,
irgendwie Trans oder im falschen Körper geboren zu sein. Und doch stand
ich hier und ließ mich von meinem besten Freund mit erschreckend wenig
Gegenwehr in aufreizende Frauenwäsche kleiden und ließ mich sogar von
ihm intim berühren. Er hatte mich in einen Keuschheitskäfig gesteckt und
besaß den einzigen Schlüssel. Und so sehr mich das Ganze beunruhigte, so
verursachte es doch auch immer wieder aufregendes Kribbeln im ganzen
Körper. Okay, ich fand es ziemlich geil, ich gebe es ja zu. Oh man, wo
war ich da nur hineingeraten?!
"Du solltest zuerst eines der Tops drunter ziehen. Ist besser für die
Haut, dann scheuert das Korsett da nicht so" empfahl er.
"Wenn du das sagst."
Eines der Tops war weiß, das andere pink. Ich entschied mich für
Letzteres und zog es mir über den Kopf. Das Korsett war bereits auf die
maximale Weite aufgeschnürt. Mit Carls Hilfe legte ich es mir um und
schloss die vordere Leiste. Ich merkte gleich, dass dieses Korsett
ziemlich hochwertig war. Es war durchzogen von Metallstäben und Federn
und war einfach hervorragend verarbeitet.
Carl begann gleich, es zu schnüren. Da war es wieder, das einengende
Gefühl, welches sich sogleich in ein sehr wohliges Gefühl im ganzen
Körper verwandelte. Meine Taille wurde wieder so sexy schmal und meine
Hüften wieder so, als stünden sie weiter nach außen. Hieran konnte ich
mich wirklich gewöhnen.
Er schnürte es nicht ganz so fest wie gestern und erläuterte sofort
dazu: "Da es noch neu ist, darf man es noch nicht ganz eng schnüren.
Korsett und Körper müssen sich erst aneinander gewöhnen."
"Verstehe. . . schade." rutschte es mir heraus.
"Was?"
"Nichts."
Nachdem er die Schnürung zu einer Schleife verknotet hatte, sah er mich
sichtlich zufrieden an.
"Ich sag doch, ich hab deine Maße gut getroffen."
"Ja, passt wie auf Maß geschneidert."
Ich nahm mein T-Shirt und zog es mir über das Korsett. Ich trat hinüber
vor den Spiegel und tatsächlich. Man sah zwar, dass ich ungewöhnlich
dünn war und das Shirt recht schlabberig saß, aber die Konturen des
Korsetts zeichneten sich überhaupt nicht ab. Ich war zufrieden mit dem
Ergebnis und die Hoffnung, dieses Gefühl regelmäßig zu spüren, machte
mich irgendwie glücklich. Der Anblick des winzigen Keuschheitskäfigs mit
meiner "Clit" hingegen beunruhigte mich. Irgendwie befürchtete ich, dass
Carl sich einen Spaß daraus machen könnte, mich ziemlich zappeln zu
lassen, bevor er mich wieder befreite.
"Willst du das nicht anbehalten und eines deiner neuen Höschen
anziehen?"
"Mhm, muss ich wohl, ich habe natürlich keine Wechselshorts mitgebracht
und ich vermute, du weigerst dich, mir eine von dir zu leihen."
"Selbstverständlich."
Ich ging zurück zum Bett, wo noch immer die Tangas lagen und nahm den
erstbesten hoch. Er hatte einen ziemlich geilen G-String-Schnitt. Er war
aus Spandex und knallgelb. Ohne mir selbst die Chance zu geben, große
Überlegungen anzustellen, zog ich ihn an. Er passte ziemlich gut über
den Käfig. Da er wirklich winzig war, war durch den Tanga nur eine
kleine Beule auszumachen. Auch hierbei handelte es sich definitiv nicht
um Billigqualität.
Ihm noch immer den Rücken zudrehend fragte ich "Sag mal, wie viel hast
du für den ganzen Kram eigentlich ausgegeben?"
"Och, ein Vermögen, aber das hat sich jetzt schon bezahlt gemacht."
Die Augen verdrehend wandte ich mich zu ihm um und sah gerade noch, dass
er mir schon wieder so gierig auf den Hintern gegafft hatte. Um seinem
Blick zu entgehen, bückte ich mich schnell nach meiner Hose und zog sie
an.
"Wieso hast du eine lange Hose an? Heute werden es sicher fast 30°."
"Ich hatte heute Morgen die Strümpfe doch noch an, da konnte ich ja kaum
mit kurzer Hose durch die Gegend fahren. Und ausziehen konnte ich sie
alleine auch nicht."
"Ach ja, stimmt. Wir können dir die Hose ja auch abschneiden, die ist
unten eh schon total verschlissen."
"Mhm, warum nicht?! Das Korsett mit dem Top darunter und dem Shirt
darüber wird sicher heute eh noch warm genug."
Also zog ich die Jeans wieder runter und versuchte, meinen Hintern aus
Carls Blickfeld zu halten. Er suchte auf seinem Schreibtisch nach einer
scharfen Schere. Als er keine finden konnte, schlug er vor, dass ich
schon einmal die restlichen Klamotten seiner Schwester zusammenräumen
und in ihren Schrank zurückräumen sollte. Er käme dann gleich mit der
Schere und der Jeans hinterher und ich könnte auf dem Balkon dann ja
schonmal einen Joint drehen.
Während er also das Zimmer verließ, begann ich, Korsett, Tanga und
Strümpfe sorgsam zusammenzulegen und ging ins Zimmer seiner Schwester
rüber. Schnell hatte ich alles an seinem Platz verstaut und hoffte, dass
sie nicht merken würde, dass wir uns an ihrem Schrank zu schaffen
gemacht hatten.
Ich trat raus auf den Balkon, drehte den Joint und wartete auf Carl. Als
er endlich hinter der Glasscheibe erschien, hatte er keine Schere in der
Hand. Dafür aber meine bereits gekürzte Jeans. Fassungslos starrte ich
ihn an. Wie konnte ich noch so dumm sein und ihn so etwas
unbeaufsichtigt machen lassen? Wobei es sowieso keinen Unterschied
gemacht hätte, ich hätte ihn ja doch nicht dran zu hindern gewusst.
Die Jeans verdiente die Bezeichnung einer Jeans nicht mehr. Das waren
jetzt eher Hot Pants.
"Soll das dein Ernst sein? Du bist so scheiße! Wie soll ich denn jetzt
nach Hause kommen?"
"Sei doch mal ein bisschen selbstbewusster. Außerdem sollte man solche
Beine seinen Mitmenschen nicht vorenthalten."
Ich nahm sie ihm wütend aus der Hand. Wieder erntete ich nur sein doofes
Grinsen. Zwischen den Hosenbeinen war noch vielleicht eine Hand breit
Stoff übrig und ich war mir nicht mal sicher, ob sie meine Pobacken
verdecken würde. Ich würde also auch noch aufpassen müssen, dass man
meinen gelben String nicht sähe. Genervt stieg ich in meine neuen Hot
Pants und zog sie mir hoch. Erst jetzt dachte ich daran, dass ich ja
auch keine Haare mehr an den Beinen hatte. Scheiße! Hätte ich darüber
vorher nachgedacht, hätte ich überhaupt nicht zugelassen, dass die Jeans
gekürzt wird.
Noch immer ziemlich wütend, stellte ich mich an das Balkongeländer,
stützte meine Unterarme darauf ab und zündete den Joint an. Nachdem ich
ihn schon gut zur Hälfte aufgeraucht hatte, kam Carl näher und stellte
sich schweigend neben mich an das Geländer.
"Sorry, war wohl zu viel des Guten." versuchte er, sich zu
entschuldigen.
"Ja, irgendwie ist es ziemlich oft zu viel des Guten." erwiderte ich
trotzig.
"Du musst ja nicht gleich so durch die Fußgängerzone laufen. Wir machen
uns einfach einen chilligen Tag auf dem Balkon und keiner sieht dich
so."
"Ja, außer deiner Schwester gleich und alle Leute, die mich später nach
Hause fahren sehen. Und wenn meine Familie mich so sieht."
"Ja und? Dann hast du dir halt deine Jeans abgeschnitten und dich etwas
verschätzt."
"Wenn das so einfach wäre."
"Klar, ist es doch."
"Wir werden sehen, bleibt mir eh nichts Anderes übrig, oder?"
"Nein. Gibst du mir jetzt mal den Joint rüber?"
"Nur, wenn du das Korsett noch ein bisschen mehr schließt." brach es
unvermittelt aus mir heraus.
"Ha! Ich sag doch, es gefällt dir!"
"Vielleicht. Aber nur ein bisschen."
Ich gab ihm den Joint und er trat hinter mich. Ich hob das T-Shirt an
und er löste den Knoten der Schnürung. Geschickt und mit kräftigen
Handgriffen zog er das Korsett zu. Es wurde sehr schnell so eng, dass
ich es schon fast bereute, doch andererseits konnte es mir fast nicht
eng genug sein.
"So, lassen wir es erstmal so. Jetzt ist es genau so eng, wie das andere
war." sagte er und ohne auf eine Reaktion zu warten, band er die
Schleife wieder zu und versteckte diesmal die überstehenden Enden unter
der Schnürung.
Es fühlte sich richtig gut an. Ich konnte kaum glauben, dass es so eng
wie das andere war. Ich spürte absolut keinen Schmerz und auch sonst
nichts Unangenehmes. Nirgends schnitt es in die Haut oder drückte
unangenehm. Zufrieden zog ich das T-Shirt wieder runter.
Bevor ich Gelegenheit bekam, mich umzudrehen, umschloss Carl meine
Taille mit beiden Händen. Es fehlte nicht viel und seine Hände hätten
sich dabei berührt. Mein Herz klopfte schnell und ich genoss das
aufregende Gefühl einen kurzen Moment, bevor ich versuchte, mich ihm zu
entziehen.
"Was machst du da?!"
"Ich musste einfach deine geile Taille anfassen. Ich wünschte fast, du
würdest das Korsett nie wieder ausziehen."
"Das wird schwierig. Ich kann wohl kaum am Montag so in die Schule."
"Wieso das? Klar kannst du!"
Er hielt mich noch immer fest umschlossen, ließ aber jetzt zu, dass ich
mich umdrehte.
"Das wird doch jeder sehen."
"Quatsch, die denken bloß, du hättest abgenommen oder so."
"Nein, Mann. Das kann ich echt nicht bringen."
"Ich finde schon. Oder willst du je aus dem Käfig raus?"
Dieser verdammte Käfig. Er hatte mich wirklich in der Hand. Aber das
würde ich schon aushalten. Unter keinen Umständen ging ich im Korsett in
die Schule.
"Gibt es keine andere Sache, außer das Korsett in der Schule zu tragen,
für die du mich rauslassen würdest?"
"Gibt es. Aber ich glaube kaum, dass du da mitspielen würdest."
"Wieso, was schwebt dir vor?"
"Na, quid pro quo -- du darfst erst wieder kommen, wenn ich komme."
"Wie meinst du das?" hakte ich erschrocken nach.
"Na, wenn du mich zum Kommen bringst, bringe ich dich zum Kommen.
Ansonsten keine Orgasmen mehr für dich -- oder das Korsett in der
Schule."
"Das ist ja sowas von schwul. Ich bin nicht schwul!"
"Kein Peil, mir kommt das einfach nicht schwul vor. Du siehst halt kein
bisschen aus, wie ein Kerl."
"Schon vergessen? Ich hab einen Schwanz!"
"Höchstens eine winzige Clit."
"Fick dich!"
"Ach komm schon, wenigstens kann ich zugeben, was ich geil finde."
Er ließ meine Taille nun endlich los, dafür glitt seine eine Hand in
einer schnellen Bewegung an meinen Hintern und er kniff mir mit seiner
großen Hand fest in die Pobacke. Ich zuckte zusammen und schob genervt
seine Hand weg. Keine Sekunde später sah ich eine Bewegung hinter der
Balkontür. Seine Schwester war nach Hause gekommen. Die Balkontür
öffnete sich und sie steckten ihren Kopf raus.
"Na Jungs, alles klar bei euch?"
"Na, logo. Und bei dir?" begrüßte Carl sie.
"Auch. Bin ein bisschen verkatert. Ich glaube, ich mache mir heute eher
einen ruhigen Tag auf dem Balkon."
"Das hatten wir auch vor."
"Cool, ich gehe nur eine Runde duschen, dann komme ich raus."
"Alles klar."
"Paul, was hast du denn da an?" fragte sie leicht verwundert auf meine
Beine schauend.
"Ehm, ja..." begann ich stotternd, aber Carl fiel mir dazwischen "Och,
der hat bloß eine Wette verloren. Kannst ihn heute Paula nennen"
Sie lachte laut auf "Mensch, Paula, das steht dir aber gut. Deine Beine
hätte ich gerne."
Noch immer kichernd zog sie den Kopf wieder rein und schloss die Tür.
"Bist du bescheuert? Paula?" Ich sah ihn stinksauer an.
"Klingt doch gut? Passt eher zu deinem Äußeren heute"
"Fuck, man, jetzt hat deine Schwester mich so gesehen. Die denkt jetzt,
ich wäre voll der Freak."
"Das dachte sie eh schon lange. Die fand dich außerdem auch heiß, hast
du nicht gehört, wie sie deine Beine bewundert hat?"
"Oh man, was für eine Scheiße! Wo bin ich da nur hineingeraten?"
"Jetzt entspann dich doch mal, genieße das schöne Wetter und lass uns
einen entspannten Samstag haben."
"Wie soll ich mich denn so entspannen?"
Er schob mich auf einen der gemütlichen Sessel, die auf dem Balkon um
einen kleinen Tisch herumstanden und zwang mich, mich zu setzen.
"Ich hole jetzt erstmal kühles Bier aus dem Kühlschrank, dann rauchen
wir noch einen und dann kannst du dich entspannen."
Ich gab auf. Er verschwand kurz, kam dann mit zwei Flaschen Bier zurück
und setzte sich neben mich. Er drehte schnell einen Joint, öffnete die
Biere und lehnte sich in seinem Sessel zurück. Er reichte mir ein Bier
und den Joint und entzündete das Feuerzeug. Ich steckte mir den Joint
zwischen die Lippen und er zündete ihn ganz wie ein Gentleman für mich
an.
Ich lehnte mich genießend im Sessel zurück. Einen Moment später spürte
ich auf meinem nackten Oberschenkel seine Hand.
"Hey."
"Was hey? Nimm die Hand da weg."
Er ließ sie liegen und fuhr mir sanft den Oberschenkel entlang. Auch
wenn mir überhaupt nicht gefiel, dass es seine Hand war, die mich dort
streichelte, gefiel mir das Streicheln an sich ausgesprochen gut. Ich
war kurz davor, ihn ohne weiteren Protest gewähren zu lassen, einfach
weil das Gefühl so angenehm war, das sich in mir ausbreitete. Jedoch
ging in diesem Moment die Balkontüre wieder auf und seine Schwester
Sarah trat heraus, sodass er seine Hand schnell wieder wegzog.
Sie sah umwerfend aus. Ihre langen blonden Haare waren vom Duschen noch
tropfnass und sie schien ihren restlichen Körper auch kaum abgetrocknet
zu haben, denn überall auf ihrer Haut glitzerten die Wassertropfen noch.
Sie hatte sich lediglich einen schwarzen Badeanzug und ein weißes
T-Shirt übergezogen. Beide waren übersät von Wasserflecken und das
T-Shirt, welches sowieso nicht sehr blickdicht war, ließ an den nassen
Stellen den Blick auf den Badeanzug frei. Der Beinausschnitt war extrem
hoch geschnitten, sodass der Badeanzug sie erst auf Höhe ihrer Taille
ganz umschloss und ihre Beine unendlich lang wirkten. Das T-Shirt war
recht kurz und reichte ihr gerade so bis über die Taille. Ihre Brüste
formten ein wunderschönes Dekolleté und der Gesamtanblick war einfach
der einer Göttin.
Sie ließ sich in den letzten freien Sessel gegenüber von Carl und mir
fallen und grinste mich an. "Gib doch mal den Joint rüber, Paula." wobei
sie das letzte Wort betonte und unnötig langzog.
"Kannst du das bitte lassen?"
"Was denn?"
"Mich Paula zu nennen."
"Der Name passt aber so gut zu dir. Du solltest häufiger so knappe
Shorts tragen. Das bringt deine Beine echt gut zur Geltung. Hast du die
rasiert oder sind die immer so haarlos?"
Carl antwortete für mich: "Epiliert."
"Sehr sexy jedenfalls. Siehst richtig wie ein Mädchen aus" lobte sie
grinsend. Das doofe Grinsen musste wohl in der Familie liegen.
"Toll, danke auch" erwiderte ich genervt.
"Naja, man müsste dich vielleicht mal ein bisschen zurechtmachen, aber
vom Körper her würdest du echt als Frau durchgehen."
"Kannst ja mal deine Schminke holen und sie ein wenig aufhübschen"
schlug Carl vor.
"Oh ja, gute Idee!" Begeistert sprang Sarah auf und verschwand nach
drinnen.
"Hast du sie noch alle? Ich lasse mich jetzt sicher nicht auch noch
schminken!"
"Du vergisst schon wieder den Käfig!" Er zog den Schlüssel aus der
Hosentasche und wedelte damit vor meinem Gesicht herum "Es liegt ganz
allein bei dir. Ach ja, und heute heißt du Paula, verstanden?!"
Bevor ich etwas erwidern konnte, trat Sarah wieder auf den Balkon. Sie
trug eine Kosmetiktasche bei sich, die sie auf dem Tisch abstellte. Dann
nahm sie ihren Sessel und zog ihn so herüber, dass sie direkt vor mir
sitzen konnte. Im Schneidersitz setzte sie sich auf den Sessel und ich
musste mich sehr beherrschen, ihr nicht zu offensichtlich in den Schritt
zu schauen. Der Anblick ihrer sich durch den engen Badeanzug
abzeichnenden Schamlippen ließ meinen Penis in seinem Käfig schmerzhaft
anschwellen.
Sie beugte sich vor und machte sich an meinem Gesicht zu schaffen. Ihr
prall gefüllter Ausschnitt vor meinem Gesicht machte mir wirklich zu
schaffen. Ich befürchtete, dass ich es nicht mehr sehr lange aushalten
würde, wenn mein Penis weiterhin so fest gegen den Käfig gepresst wäre,
also schloss ich die Augen.
Zuerst verteilte sie irgendwelche Cremes in meinem Gesicht und malte
dann an verschiedenen Stellen mit diversen Pinseln herum. Dann pinselte
und malte sie ewig an meinen Augenlidern und meinen Augenbrauen herum.
Anschließend bekam ich ganz offensichtlich Wimperntusche aufgetragen und
zuletzt malte sie mir mit einem tuntenhaften roten Lippenstift die
Lippen an.
"So, fertig. Wow, du bist kaum wiederzuerkennen, Paula!"
Diesmal protestierte ich nicht wegen des Namens.
Carl war zwischenzeitlich aufgestanden und stand hinter Sarah. Ich
schaute zu ihm auf und zog eine doofe Grimasse.
"Na, sieht schön scheiße aus, was?!" fragte ich ihn.
"Wenn ich nicht besser wüsste, dass du es bist, würde ich dich für ein
Mädel halten. Also nein, das ist dir wirklich gelungen, Sarah."
"Danke, ich weiß. Nur die Augenbrauen müssten eigentlich in etwas
weiblichere Formen gezupft werden, dann wäre sie von einem echten
Mädchen nicht mehr zu unterscheiden."
"Nächstes Mal vielleicht!" versuchte ich, jegliche Schnapsideen der
beiden im Keim zu ersticken. Zu meiner großen Erleichterung beharrte
keiner der beiden darauf.
"Eine Sache noch."
Sarah nahm eine Bürste und ein Haargummi aus der Tasche und stand auf.
Sie stellte sich hinter mich und begann, meine Haare durchzubürsten. Als
sie scheinbar mit dem Ergebnis zufrieden war, band sie mir die Haare am
Hinterkopf in einen festen Pferdeschwanz. Ich wollte eigentlich schon
vor Wochen zum Friseur gegangen sein, war aber immer zu faul gewesen,
obwohl die langen Haare mich wirklich nervten, wenn sie mir ins Gesicht
fielen. Mit dem Pferdeschwanz war das Problem auf einen Schlag gelöst
und ich war halbwegs zufrieden.
"Du hast echt schöne und dicke Haare, die solltest du echt weiterwachsen
lassen."
"Finde ich auch! Du lässt sie doch weiterwachsen, oder?" Ich sah zu Carl
auf, der schon wieder grinste.
"Erstmal, ja." Stimmte ich augenverdrehend und an den Käfig denkend zu.
"Super. Sollen wir dann eine Runde grillen?"
Wir verbrachten den restlichen Nachmittag und den Abend damit, gemütlich
zu grillen und dazu Bier zu trinken und zu kiffen. Immer wieder vergaß
ich zwischenzeitlich meinen Aufzug. Das Korsett spürte ich schon
überhaupt nicht mehr und mit jedem Bier und jedem Joint wurde ich
lockerer. Selbst, dass die beiden mich konsequent Paula nannten, fiel
mir irgendwann gar nicht mehr auf. Nur Carls Blitzen in den Augen, wenn
sich unsere Blicke trafen, erinnerte mich daran, dass ich nicht so
aussah wie sonst.
Irgendwann musste ich zur Toilette. Als ich das Bad betrat und meinen
Anblick im Spiegel das erste Mal seit der Schminkaktion sah, war ich
völlig platt. Aus dem Spiegel sah mir kein Paul mehr entgegen. Das
hübsche Mädel mit dem Pferdeschwanz, welches mich ansah, war ganz klar
eine Paula. Wäre mir dieses Mädel auf der Straße begegnet, hätte ich
mich nicht nur nach ihr umgedreht, sondern mich wahrscheinlich auf der
Stelle in sie verknallt. Mir sah schlicht meine Traumfrau entgegen. Es
dauerte wirklich einige weitere Sekunden, bis ich meinen Blick von ihr
lösen und zur Toilette weitergehen konnte.
Ich ließ meine Hot Pants und meinen Tanga herunter und setze mich. Ich
hatte bisher noch nicht mit dem Käfig gepinkelt und war gespannt, wie
das funktionieren sollte. Jedoch klappte das Ganze völlig problemlos,
genau wie Carl es prophezeit hatte. Immerhin das bereitete mir also
keine Schwierigkeiten.
Ich beendete meine Toilettengang und wollte wieder auf den Balkon. Sarah
kam mir in der Balkontüre entgegen.
"Hey, ich glaube, ich gehe mal schlafen."
"Schade. Aber gut, dann schlaf mal schön."
"Du auch später, Süße. War wirklich cool heute mit dir!"
Sie kam auf mich zu, legte ihre Arme um meinen Nacken und umarmte mich
ziemlich eng. Ich erwiderte die Geste und legte meine Arme um ihre
Taille. Ich sog den Geruch ihrer Haare in mich auf und hielt sie einen
Moment fest. Ihre Brüste drückten gegen meine Brust und ich fühlte ihren
engen Badeanzug sich durch das T-Shirt drücken. Plötzlich lösten sich
ihre Arme von meinem Nacken und fuhren mein Rücken herunter.
"Ach, du hast ein Korsett an. Ich hab mich schon den ganzen Tag
gewundert, was mit deiner Figur und deiner Haltung los ist."
Erschrocken, von ihr ertappt worden zu sein, sah ich sie mit weit
aufgerissenen Augen an. Ich war außerstande, etwas zu sagen.
Sie küsste mich zärtlich auf die Wange und hauchte mir dann ins Ohr.
"Ganz schön sexy! Gute Nacht, Süße!"
Ich war in diesem Moment froh, dass mein Penis nicht hart werden konnte,
sonst hätte ich meine Erregung sicher nicht verbergen können.
Sie löste die Umarmung und ging in Richtung Bad. Der Effekt von Bier und
Joints konnte nicht vollständig die Aufregung lösen, die mir in den
Knochen steckte. Mit zittrigen Knien trat ich auf den Balkon zu Carl.
"Scheiße, sie hat das Korsett bemerkt."
"Na und? Fand sie das schlimm?"
"Nein, sexy. Oh Gott, wir müssen das Ganze echt beenden, bevor das noch
völlig ausartet."
"Haha, wie soll das denn ausarten? Ist doch bisher alles ganz entspannt
gelaufen. Ich meine, selbst Sarah findet dich sexy. Und frag mich erst
mal, am liebsten würde ich gerade über dich herfallen."
"Wag es dich!"
"Keine Sorge. Aber du solltest dich mal was locker machen. Dir selbst
gefällt es und allen, die es bisher gesehen haben, gefällt es auch."
Ich versuchte, seine Worte ernst zu nehmen. Drei von drei Leuten, die
mich jetzt in diesen Klamotten gesehen hatten, fanden es offenbar mehr
als okay. Aber ob die Öffentlichkeit das auch so sehen würde,
bezweifelte ich. Jedenfalls würde ich Montag sicher nicht im Korsett zur
Schule gehen.
"Ja, ich versuche, mich locker zu machen. Rauchen wir noch einen?"
"Gerne. Und danach sollten wir echt mal pennen gehen."
"Okay, ich drehe einen und fahre danach nach Hause."
Wir rauchten auf dem Balkon in Ruhe den Joint zu Ende und schlichen dann
ganz leise durch Sarahs Zimmer, die schon friedlich schlafend in ihrem
Bett lag. Ich erhaschte einen kurzen Blick auf sie und sie hatte sich
ihres T-Shirts entledigt. Wie sie dort nur in ihren Badeanzug gekleidet
lag, hätte ich mich am liebsten dazugelegt.
In Carls Zimmer angekommen, packte er die übrigen Tangas, die BHs und
das zweite Top in die Papiertüte und reichte sie mir.
"Sehen wir uns morgen?"
"Wahrscheinlich nicht. Meine Eltern wollen abends essen gehen und den
Rest des Tages bin ich wahrscheinlich mit den Hausaufgaben beschäftigt."
"Okay, dann Montag in der Schule. Vergiss das Korsett nicht."
"Doch, das ziehe ich nicht zur Schule an."
"Denk an den Käfig. Keine Orgasmen für dich."
"Daran denke ich mehr, als mir lieb ist."
Ich drehte mich um und ging vor zur Haustüre. Er folgte mir die Treppe
herunter. Unten angekommen, zog ich meine Chucks wieder an. Das Korsett
drückte beim Bücken zwar recht stark auf die Taille, aber ich bekam es
trotzdem hin, mir die Schnürsenkel zu binden. Als ich mich wieder erhob,
ruhte Carls Blick auf meinem Hintern. Bevor ich reagieren oder mich
umdrehen konnte, war seine flache Hand schon auf meiner Arschbacke
gelandet und er knetete sie einen Augenblick lang. Ich schlug die Hand
weg und sah ihn wütend an.
"Bis Montag dann."
"Ciao, Paula!"
Femininisierung
durch einen Freund - 1
2
|
|