Warum neigen wir zur Untreue?

h1 März 8th, 2012

Bekannte Klischees:
Während Frauen tendenziell eher treu sind, sehnen sich Männer triebgesteuert nach mehreren Partnerinnen.
Aber die Wirklichkeit ist komplizierter:
Wir sind unabhängig vom Geschlecht von Natur aus promisk, behaupten Biologen und Sexualforscher.

Zwischen den beiden klaren Positionen – auf der einen Seite lebenslange Keuschheit auf der anderen Seite schrankenloses Fremdgehen – existiert offenbar ein weit gefächertes Mittelfeld, das durch Lüge, Ideologie und Verdrängen eingenebelt ist. Alles in allem, so folgern die meisten Sexualforscher, ist aktiver Mehrverkehr in Deutschland wohl eher die Sache einer Minderheit. Generell haben die meisten Deutschen wohl weniger Sexualpartner als allgemein vermutet – die Mehrheit womöglich nur deren drei oder vier im ganzen Leben.
Enthaltsamkeit oder Treue liegt aber den meisten Menschen nicht. Unsere Gene und Hormone einfach zu übermächtig. Mit unseren Vettern, den lebhaft promisken Schimpansen, haben wir ca. 98% aller Erbinformationen gemeinsam. Wie sollten wir, mit lediglich 2% Eigenkapital, ein völlig anderes braves Sexualleben führen?
Der Urmensch im Mann sehnt sich nach vielen Partnerinnen. Er möchte seine Gene möglichst zahlreichen Empfängerinnen weitergeben. Mann und Frau gehen ihr Beuteschema unterschiedlich an: Mann sucht Masse – Frau dagegen Klasse. Die Evolutionsbiologen behaupten, dass sich das „Urtier“ im Manne dabei unbewusst nach äußeren Merkmalen richtet, die Gebärfähigkeit signalisieren. Es sind Attribute, die vom weiblichen Geschlechtshormon Östrogen herstammen: volles Haar, Jungmädchenbusen, glatte Haut und Pfirsichpopo. Östrogen steuert den Fortpflanzungszyklus und den sexuellen Appetit. Frauen bevorzugen Männer mit markantem Kinn, was wiederum das Ergebnis eines hohen Blutspiegels an Testosteron sein soll. Dieses männliche Geschlechtshormon steuert die Libido und Potenz, ein wenig auch den sozialen Erfolg und auf jeden Fall aggressives Verhalten.
Als Maßstab der Promiskuität gilt für gewöhnlich die Anzahl Sexualpartner, die ein Mensch pro Jahr hat. Einige Autoren halten erwachsene Frauen für promisk, die jährlich drei Partner lieben. Homosexuelle Experten hingegen klassifizieren durchaus 40 Partner für homosexuelle Männer, auch innerhalb eines Jahres, noch nicht als „Mehrverkehr“. Gibt es also überhaupt eine objektive Messlatte für Promiskuität?
Anfang der 90er Jahre untersuchten Psychologen das Sexualverhalten von  ca. 500 Studentinnen und Studenten. Sie legten den Kandidaten 16 Fragen vor. Es ging um Partnerschaft, sexuelles Erleben und Verhalten, sexuelle Orientierung um HIV. Wenn die Probandinnen zum Punkt „Anzahl der Koituspartner in den letzten zwölf Monaten vor der Befragung“ kamen, gerieten viele ins Grübeln.
Die Forscher beobachteten, dass die Studentinnen an den Fingern einer Hand die Partner zusammenzählten. 33 Prozent der Frauen brachten es auf zwei bis drei Liebhaber pro Jahr, sieben Prozent auf vier bis fünf und jede Hundertste auf sechs und mehr.
„Sicher ist, dass nichts sicher ist. Selbst das nicht“: Diese Erkenntnis sollten sich Sexualwissenschaftler vielleicht zu ihrem Motto erheben.
Denn entgegen weitverbreiteten Annahmen ist das menschliche Sexualverhalten keineswegs zuverlässig erforscht. Die anonymen Geständnisse der Studenten haben einen gemeinsamen, generellen Mangel: Sexualwissenschaftliche Erkenntnisse beruhen vor allem auf Mitteilungen von Befragten – wie viel dabei gelogen und unter- oder übertrieben wird – lässt sich nur vermuten.
Auf wie viele Partner bringt es eine ledige Studentin? Gehen 10, 40 oder 80 Prozent der verheirateten Männer einmal im Jahr fremd? Liegt der Zeitpunkt des ersten Koitus bei Jugendlichen immer früher oder vielleicht doch später? Wie groß ist der Prozentsatz der Promisken? Und wer darf sich überhaupt so bezeichnen?
„Frauen und Männer haben sowohl langfristige als auch kurzfristige Paarungsstrategien“, stellte ein Evolutionsbiologe fest. „Wie häufig und in welcher Reihenfolge sie diese anwenden, hängt von ihren Werten, ihrem Alter und sozialen Bedingungen ab.“ Er meint: „Wir sind von Natur aus promisk – Männer wie Frauen.”
In einer andern Studie wurde der Frage nachgegangen, welche Eigenschaften eine Person aufweist, die sich einem Lebenswandel mit ständig wechselnden Sexualpartnern hingibt. Dazu wurden über 13.000 Menschen aus 46 Nationen befragt.
Die „Grossen Fünf“ werden die entscheidenden Faktoren genannt, die den Hang zur Promiskuität bestimmen: minimales Pflichtgefühl, große Extrovertiertheit, ein geringer Hang zur Verträglichkeit, wie Kompromissbereitschaft und Hilfsbereitschaft. Zudem fanden die Forscher, dass Neugier und Offenheit gegenüber neuen Erfahrungen und Neurotizismus eine wichtige Rolle spielen.
Neurotische Männer leben eher monogam, wogegen neurotische Frauen eher zu vielfältigeren Beziehungen neigen. Eines aber teilen selbst die labilsten Beziehungswechsler: letztlich doch eine tiefe aber eben auch trügerische Sehnsucht nach eine soliden dauerhaften Beziehung. In einer weiteren großen Studie wünschen sich 83 Prozent der 30-Jährigen für ihr ganzes Leben nur einen einzigen festen Partner.

Sex ist für Frauen ein Tauschhandel

h1 Oktober 22nd, 2011
Männer kennen sie: Frauen, die sein Bett teilen damit er den Briefkasten leert, das Auto fahrtüchtig hält, Schnee schaufelt oder sie zu öden Verwandtengeburtstagen begleitet. Ist Sex für Frauen so etwas wie ein Geschäft? Evolutionspsychologen bestätigen dies im Prinzip, sie haben viele Gründe gefunden, warum Frauen Sex haben.
Männer kennen sie: Frauen, die irgendwie eigenartig waren in der Liebe. Männer nehmen allgemein an, dass ihre Partnerinnen sich ihnen hingeben weil sie damit ihre Zuneigung auszudrücken wollen. In unseren Breitengraden gilt kleiderfreier Körpereinsatz als klarer Liebesbeweis. Aber was steckt bei Frauen wirklich dahinter? Sex als strategische Verführungskunst? Sex als Mittel zum Zweck, um etwas zu erreichen?

sex-ist-fuer-frauen-ein-tauschhandelSex ist für Frauen ein Tauschhandel

Befragungen von über tausend Frauen durch Psychologen förderten erstaunliche Ergebnisse zutage. Aus ihren Antworten ergaben sich sehr viele Gründe, warum Frauen sich auf Sex einlassen
Die Liebe steht jedenfalls nicht an erster Stelle. Frauen hatten eher Sex mit Männern, weil sie an einem Abenteuer interessiert waren um nach gescheiterten Partnerschaften ihre Enttäuschung zu überwinden, oder weil sie einsam waren oder ihr Alleinsein sie langweilte. Andere wiederum wollten ihre Chancen bei Männern testen oder setzten auf einen Tauschgeschäft. Andere genannte Gründe waren zum Beispiel auch: willkürliche Sympathieanfälle, Mitleidsgefühle, Rache am Partner der fremd ging. Auch Bereiche wie Esoterik und Selbstlosigkeit im Sinne von Nächstenliebe werden bedient.
Und wie steht es denn nun damit, ob Frauen auch Sex aus Liebe haben? Die Forscher wollen sich nicht darauf einlassen. Ihre nüchterne Begründung dazu: Frauen erobern einen Mann, der ungefähr ihrem Ideal entspricht. Sie wollen bei ihm bleiben, wenn ihre Freundinnen als mögliche Konkurrentinnen bei seinem Anblick leuchtende Augen bekommen, ein Qualitätsnachweis und gleichzeitig auch Eröffnung des Wettbewerbs. Aber wehe, wenn der Mann nicht hält was er zu versprechen schien. In dem Fall wird er ziemlich schnell fallengelassen und durch einen vorzeigbaren neuen Macker ausgewechselt. In allen Fällen spielt Sex die entscheidende Rolle, romantische Liebesbekenntnisse sind nur Mittel zum Zweck.
Weibliche Sexualität gilt den Forschern als Kapital, das sich den Umständen entsprechend einsetzen lässt, um etwas zu erlangen. Ein veritabler Tauschhandel also. Von wegen Liebe und Leidenschaft, die seit Jahrhunderten in der Literatur beschwärmt wird! Das erfinden unrealistische, von weiblicher Cleverness getäuschte, treunaive Dichter in ihrer verklärt-romantischen illusionären Scheinwelt.
Evolutionsexperten erklären, dass unsere Wesenszüge auch heutzutage als nüchterne Anpassungen an Überlebensnotwendigkeiten der letzten Jahrmillionen intakt sind. Die klinische Psychologie weiss überdies, dass heutige Verhaltensweisen im Liebesspiel eingeprägte Handlungsmuster aus grauer Vorzeit wiedergeben. Sex und Steinzeit gehören zusammen. Es geht immer ums Weiterkommen und Überleben. Wer hätte das im Zusammenhang mit unserer Lust gedacht? Wir glauben, pure sexuelle Freuden im komfortabel ausgestatteten Liebesnest auszuleben. Dabei geht es auch zwischen Seidenlaken zu wie in der düsteren Höhle, in der nach dem Büffeljagen und Pilzesammeln der Mann das Weib zum schnellen Vergnügen bekommt. Weil das Weib weiß, dass er danach freudig motiviert die Jagdbeute zerlegt, während sie am Lagerfeuer das Mahl für die Sippe zubereitet.
Die befragten Frauen erklären sehr präzise, warum sie mit Männern ins Bett gehen. Jene ab Mitte dreißig sagen z.B.: “Man sieht danach wesentlich jünger aus, haben Untersuchungen ergeben.” Bei Jüngeren geht es eher um den Leistungsbeweis im erotischen Spiel: “War ich nicht deutlich besser als deine Ex?” Manchmal geht es auch nur um’s “Trophäen” sammeln und weglegen. Andere wiederum denken ganz praktisch realistisch: “Wenn du mir morgen beim Grosseinkauf hilfst…”
In gross angelegten Tests wurden Frauen die Fotographien diverser Männertypen vorgelegt, damit sie ihr Attraktivitätsurteil fällen. Ist das Gesicht ebenmässig? Das Kinn kantig? Der Blick männlich? Auf der ganzen Welt in allen ethnischen Gruppen spielt das für Frauen die zentrale Rolle. Allerdings finden sie vor allem um die fruchtbaren Tage herum ausgeprägt männliche Züge besonders anziehend. Da ist jeder kantige Macho im Vorteil. Baut sich unter seinem breiten Kinn auch nur die Andeutung eines keilförmigen Oberkörpers auf, wird das als ein Beleg für gute Gene wahrgenommen. Der weibliche Zyklus treibt viele Frauen zum Fremdgehen. Die weltweite Quote der Kuckuckskinder wird auf zwölf Prozent geschätzt.
Aber in den Wochen nach der Menstruation mögen Frauen andere Typen. Sehr verwirrend für Manner, können die Frauen sich nicht mal festlegen? Es sind die Hormone, die dann das Verlangen nach einem sanften Mann mit weichen Gesichtszügen hervorrufen, einer mit treuem Hundeblick und einem Mund, der sich nicht für freche Sprüche öffnet, sondern zur Poesie. Muss “Mann” die Frauen bedauern für ihr monatlich wiederkehrendes Wechselbad der Gefühle? Wenn sie sich während ihres Eisprungs jedes Mal in sexy Kleider und unbequeme Schuhe zwängen, die den erotischen Gang ermöglichen, auf den sie in der sonstigen Zeit gerne verzichten, weil er ja eigentlich unbequem oder sogar schmerzhaft ist. Sie können nicht anders. Der zynisch grinsende Gegner der zivilisierten Liebe ist die natürliche Triebhaftigkeit. Sie versklavt und steuert die Frauen, ohne dass sich diese dagegen wehren können.
Männer kennen sie, die Frauen welche sein Bett teilen damit er den Briefkasten leert, das Auto fahrtüchtig hält, Schnee schaufelt oder sie zu langweiligen Verwandten begleitet. Die Sex mit ihm haben, weil sexuelle Aktivität zwischen Mann und Frau eine gut funktionierende Konfliktbewältigung ist und der Schlaf danach wirklich tiefer ist. Was wir für wahrhaftige innige Zuneigung hielten ist bloss eine rosafarbene süsse Illusion. Sex und danach besser schlafen ist in Wahrheit das, was Frauen befriedigt.

Monogamie ein Auslaufmodell? Seitensprünge überflüssig?

h1 Januar 31st, 2011

Menschen vernetzen sich in der Liebe. Paare tun sich zu “Quartetten” zusammen. Menschen leben emotionale und sexuelle Beziehungen ohne dauerhafte Bindungen.

Rebekka, Benjamin und Leonie experimentieren gern. Sie leben in einer Dreierbeziehung mit offenen Grenzen nach innen und außen. Sie fühlen sich frei, weil sie sich befreit haben. Von den Fesseln der Konvention, den Erwartungen der anderen, den Grenzen des eigenen Geschlechts. Sie praktizieren eine esoterische Form der freien Liebe, das Tantra, leben in einer Wohngemeinschaft, und alle drei bekennen sich zu ihrer Bisexualität. Erotik ist das beherrschende Element ihres Lebens, aber sie ist eingehegt in ein Netzwerk des kommunikativen Austauschs, der gegenseitigen Achtung und Fürsorge.
Seitensprünge und Heimlichtuereien sind den “Polys”, so nennen sich die Anhänger der aus den USA kommenden “Polyamory”-Bewegung, ein Gräuel. Ebenso die Eifersucht, die ihnen als Relikt einer überwundenen Sexualmoral gilt, als zerstörerisches Besitzdenken der “Monogamisten”.

Ihr setzen sie den polyamorösen Begriff der “Mitfreude” entgegen. Der andere Mann oder die andere Frau werden nicht mehr als Konkurrenz, sondern als Bereicherung empfunden. Benjamin, der als Beamter so gar nicht ins Schema dieser sexuellen Freizügigkeit zu passen scheint, hat gelernt, sich über die erotischen Eskapaden von Rebekka zu freuen: “Mir wurde bewusst, dass ich ihr das gönnen konnte. Das hat eine Weile gebraucht, aber dann habe ich gemerkt, das ist ein Geschenk, wenn da ein Mann ist, der sie will, und das hat mich innerlich befreit. Und ich konnte mir auch meine Lust auf andere Frauen zugestehen.” Ist dies wirklich ein problemloses Freigeben des geliebten Menschen? Oder nicht doch eine von sexuellen Reizungen überlagerte, anthroposophisch aufgeladene Zwangsgleichgültigkeit, die in solcher Libertinage zum Ausdruck kommt?
Die wachsende Anhängerschaft der Polyamory (Vielliebe) verweist gern auf die sozialen Kosten der Monogamie, wie Gewalt in der Ehe, Seitensprünge, desaströse Scheidungen, beschädigte Kinderseelen. Monogamie ist für sie das Urübel der westlichen Zivilisation. In der freien Liebes- und Lebensgemeinschaft soll es keinen Betrug, kein Fremdgehen mehr geben, denn Ehrlichkeit, Respekt und Treue (im Sinne verbindlichen Einhaltens von Absprachen) gelten als die Kardinaltugenden der Bewegung. An die Stelle von “Mangel und Konkurrenz” sollen “Fülle und gegenseitiges Verbündet-Sein” treten.

polyamoryPolyamoröse Paarbeziehung zu viert

Doch noch immer ist es die viel geschmähte Eifersucht, die den freien Liebesgemeinschaften am härtesten zusetzt. Um sie drehen sich die selbsttherapeutischen Gespräche, die oft in endlose Debatten ausarten, in die sämtliche Liebesnetzwerker eingebunden werden, ja werden müssen, um Irritationen und Abspaltungen zu vermeiden.
Nicht alle “Polys” kommentieren so locker die Sexerfahrungen ihrer Partner wie Benjamin, der sich seine Seelenruhe mit transzendentaler Meditation erarbeitet hat. Dazu braucht es Menschen, die ganz in kollektiven Selbstfindungsprozessen aufgehen, Spaß haben am Erarbeiten von Partnerschaftsverträgen und sexuellen Absprachen, ohne die das manchmal mehr als ein Dutzend Sexualpartner umfassende Beziehungswirrwarr in Chaos auseinanderfallen würde.

Eifersucht dürfe keineswegs geleugnet, sondern müsse bewusst angenommen und in ein positives Gefühl transformiert werden, meint ein Experte für polyamoröse Beziehungen. Eifersucht sei eine Chance, sich mit seinen Urängsten zu konfrontieren und ein stärkerer, gelassener Mensch zu werden, erklärt er das idealistische Konzept. Statt Neid auf die Unbekannte, die Leonie von einer Sadomaso-Party mit nach Hause bringt, doch lieber Spaß am gemeinsamen Sex, wie die 47-jährige Erzieherin es ausdrückt? “Wie fühlt sich das an, wenn ich eine Frau im Arm habe, und er vögelt diese Frau? Total schön, irre! Aber man muss erst einmal mit sich im Reinen sein.” Die enge Dreierbeziehung mit Rebekka und Benjamin könne es durchaus verkraften, so Leonie, wenn sie einen weiteren festen Freund oder wechselnde Sexualpartner in sie einbringe: “Ich möchte mit Benjamin eine Verbundenheit spüren, aber nicht an ihn allein gebunden sein.”
Sogenannte Schlafpläne, ein ausgeklügeltes Rotationsprinzip und fest vereinbarte Vetorechte sollen die konfliktträchtigen Mehrfachbeziehungen entschärfen. Dennoch wird die andauernde Bearbeitung der Gefühle, der Zwang zur Dauerkommunikation als belastend empfunden, mündet nicht selten in den Terror der Intimität, der schließlich doch zu Heimlichkeiten führt und Fluchtreflexe auslöst. Es gehört zur Ironie solcher Avantgardismen, dass in ihnen längst überwunden geglaubte quasireligiöse Bewältigungsmuster wiederkehren, eine Art kollektiver pietistischer Seelenschau.

Soziologen weisen darauf hin, dass moderne Partnerschaften sich nicht mehr durch Abhängigkeiten oder Kinder definieren, sondern zu “reinen Beziehungen” geworden sind, die nur durch andauernde Bewährung, andauernde Intimität und innere Lebendigkeit bestehen könnten. Das setze ein permanentes Krisenbewusstsein voraus, um Enttäuschungen und Trennungen zu verhindern. Soziologen bescheinigen der modernen Partnerschaft, dass sie mehr denn je von Misstrauen und Furcht vor (Liebesvor-)Täuschung bestimmt sei. Je autonomer die individuelle Persönlichkeit würde, desto heftiger wachse das Bedürfnis nach Liebe. Ein Bedürfnis, das offenbar nicht nur als heftig, sondern auch in seiner Üppigkeit empfunden sein will. In einer monogamen Beziehung können diese Triebe offenbar nicht vollständig befriedigt werden. Die Emanzipation aus der traditionellen, heteronomen Ehe, in der Zuneigung oft von Kindern absorbiert und damit in ihrem Anspruch gedämpft sei, führe zwangsläufig zu einer Aufschaukelung der gegenseitigen Ansprüche – und am Ende zu deren Ausweitung ins Gruppen-Kollektiv oder zur Zuflucht in die Psychotherapie. In der polyamorösen Beziehung fällt nun beides zur Palaverrunde der Dauererregten zusammen.

Verwandte werden als sexuell attraktiver empfunden!

h1 Oktober 30th, 2010

Die Tabuisierung des Inzest scheint keine biologischen Gründe zu haben. Verwandte wirken anziehender als Fremde Menschen.
In fast allen Kulturkreisen existiert das Inzest-Tabu. Zwischen engen Verwandten sind sexuelle Beziehungen gesellschaftlich verpönt und gesetzlich verboten. Eine Verletzung dieser Regeln zieht meist rechtliche und auch soziale Bestrafung nach sich.
Viele Evolutionsforscher und Psychologen gingen bisher davon aus, dass es einen biologischen Grund für das Inzest-Tabu gibt – ein unbewusster Automatismus, mit dem Menschen die genetische Verwandtschaft eines Mitmenschen einschätzen können. Wenn zum Beispiel zwei Menschen in örtlicher Nähe aufwachsen und viele gemeinsame Kindheitserfahrungen teilen, ist die Wahrscheinlichkeit einer Verwandtschaft groß. Dies führt unbewusst dazu, dass der andere als sexuell unattraktiv eingeschätzt wird.
Im Widerspruch dazu stehen aber Erkenntnisse aus der Attraktivitätsforschung, welche zeigen, dass gerade wegen ähnlicher Herkunft, Lebensumstände und Aussehen andere Menschen als attraktiver empfunden werden.
Psychologen ist es nun gelungen, dieses Paradoxon aufzuklären. Mit drei Studien konnte gezeigt werden, dass genetisch ähnliche Menschen sich tatsächlich als sexuell besonders attraktiv einschätzen. Allerdings nur unter der Bedingung, dass sie nicht wissen das eine genetische Verwandtschft besteht.

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Inzestclub ansehen….

Wenn die Verwandtschaft bekannt ist, entsteht ein Umkehreffekt.

Amerikanische Forscher fanden heraus, dass Fotos von Frauen und Männern als sexuell anziehender bewertet wurden, wenn vorher eine Fotografie der Mutter oder des Vaters des Studienteilnehmers kurz unterhalb der Bewusstseinsschwelle eingeblendet wurde.
Dieser Effekt trat ebenfalls auf, wenn es sich bei den zu bewertenden Fotos um computergenerierte Bilder handelte, die aus leicht veränderten Elementen des eigenen Gesichts bestanden, also von jemandem mit genetischer Ähnlichkeit. Wenn die Teilnehmer aber von dieser Prozedur wussten, kehrte sich der Effekt sofort um. Die Gesichter wirkten nicht mehr sexuell anziehend auf die Testpersonen.
Daraus folgern nun die Forscher, dass Verwandtschaft zu erhöhter sexueller Anziehung führt, beim Wissen darüber jedoch normalerweise sofort gehemmt wird. Eine veröffentlichte Studie deutet darauf hin, dass das in unserer Gesellschaft allgegenwärtige Inzest-Tabu eher eine bewusste gesellschaftliche Regulierung ist, um die sexuelle Anziehung zwischen genetisch Verwandten zu verhindern, als eine biologisch begründete Abneigung.

Warum manche Frauen und Männer sexuell sehr anziehend wirken.

h1 August 26th, 2010

Wie muss ein Mensch sein, damit er auf andere anziehend und sexy wirkt? Studien zeigten, dass Frauen und Männer bei der Partnerwahl von den sogenannten Ur-Instinkten gesteuert werden.

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Wenn Männer am Computer ihre Traumfrauen gestalten, daddeln sie so lange herum, bis die Freuen wie Klone von Angelina Jolie, Charlize Theron oder Catherine Zeta Jones aussehen. Wenn Frauen dasselbe tun, ist es etwas komplizierter und nicht so eindeutig.

Ein bunter Vogel besticht durch seinen auffälligen Federschmuck und ist Teil einer ausgeklügelten Strategie der Natur: Er signalisiert durch Schönheit und Symmetrie seines bunten Gefieders Gesundheit, Fruchtbarkeit und Attraktivität. Darwin bezeichnete das als das Prinzip der Sexualauslese. Dieses genetische Programm ist auch heutzutage noch am wirken. Studien zeigen, dass der Mensch bei seiner Partnerwahl sehr stark von seiner evolutionären Programmierung bestimmt wird. Von seinen Ur-Instinkten beeinflusst, ist er stets auf der Suche nach dem möglichst attraktiven Partner mit den besten Gen-Eigenschaften.
Männer lernten im Laufe der Evolution, instinktiv den biologischen Zustand einer Frau zu erkennen, zum Beispiel anhand der Relation von Hüfte zu Taille. Im optimalen Fall liegt die bei 1:0,7, wie etwa bei Angelina Jolie. Das ist unabhängig von Modetrends und körperlichen Idealen immer gleich geblieben. Die favorisierten Partner der Männer kennen die Frauen seit tausenden von Jahren: Ein ebenmässiges Gesicht mit weichen Zügen wird als “schön” empfunden. Anziehend ist auch, was möglichst hohe Erfolgschancen bei der Zeugung von Kindern verspricht.
- Was macht denn nun genau die Anziehungskraft eines Menschen auf das andere Geschlecht aus?
- Wie wirkt sich das Hormon Östrogen bei der Partnersuche aus?
- Wie kommt es, dass reiche Männer sehr junge Frauen bevorzugen?

Zeugungsfähigkeit und Jugendlichkeit bestimmt die Anziehungskraft von Frauen
Männer wollen am liebsten eine Frau auf dem Höhepunkt ihrer Fruchtbarkeit, was durchschnittlich ca. das Alter von 24 Jahren bedeutet. Evolutionsbiologen fanden bei Nachforschungen heraus, dass Männer weltweit Frauen den Vorzug geben, die im Schnitt dreieinhalb Jahre jünger sind als sie selbst. Es wird vermutet, dass auch dieser Umstand ein Erbe aus der Urzeit ist. Männer feierten damals etwa im Alter von 30 Jahren ihre größten Jagderfolge, während die Fruchtbarkeit der Frauen ab Mitte 20 kontinuierlich sank.
Psychologen ließen tausende Gesichter an Computern generieren und darauf männliche Versuchspersonen diese bewerten, um dem Geheimnis der Empfindung von Schönheit auf die Spur zu kommen. Die Probanden bekamen die Aufgabe gestellt, ein Gesicht mit Hilfe einer Bildbearbeitungs-Software so lange zu verändern, bis es ihnen optimal gefiel. Dazu hatten sie zwei Steuerungs-Möglichkeiten: Sie konnten die Gesichtszüge der Frau entweder noch weiblicher (östrogengesteuert) oder männlicher (testosterongesteuert) machen.
Das Ergebnis: Das Gesicht gefiel umso besser, je weiblicher es war: der Kiefer dezent, die Lippen voll, die Wangenknochen hoch, Nasen klein, die Augen groß und Augenbrauen dünn. Lässt man Männerfantasien am PC freien Lauf, hantieren sie so lange an der Östrogenschraube herum, bis die Frauen ein wie Klone von Angelina Jolie, Charlize Theron oder Catherine Zeta Jones aussehen. Evolutionsbiologen folgern daraus: Diese Geschlechtsmerkmale hängen mit der Ausschüttung des weiblichen Hormons Östrogen in der Pubertät zusammen.

Symmetrische Gesichter werden bevorzugt
Mit weiteren Tests fand man heraus, dass nicht persönlichkeitsgeprägte Gesichter bevorzugt wurden, sondern durchschnittliche ebenmässige. Symmetrisch ausgewogenene Gesichter wurden denjenigen vorgezogen, die feine Unregelmäßigkeiten aufwiesen. Studien bestätigten, dass auffallend weibliche Frauen auch als aussergewöhnlich schön bewertet werden. Östrogene machen attraktiv. Vor diesem Hintergrund erscheint Schönheit nicht nur als eine oberflächliche modegesteuerte Empfindung, sondern als ein biologisches Signal. Schönheit ist ein Aushängeschild für Fruchtbarkeit.
Und bei Männern? Die Gesichtszüge des Mannes werden durch Testosteron beeinflusst. Im Gegensatz zu den Östrogenen kurbelt es das Knochenwachstum an: Der Kiefer wird kantig, das Kinn ausgeprägt, die Augen klein, weil der Überaugenwulst größer wird. Die Brauen werden buschig, die Lippen schmal. Das derart maskulin geprägte Testosterongesicht müsste somit ein Garant für gute Gene sein.

Männer mit Mischgesichtern sind beliebter
Es gibt eine gute Nachricht für Männer mit weichen Gesichtszügen: Bei Tests ergab sich, dass Frauen Mischgesichter wie z.B. das von Brad Pitt lieber mögen als die ausgesprochen maskulinen wie z.B. das von Arnold Schwarzenegger.
Psychologen vermuten, dass dabei ein unbewusstes Sicherheitsdenken eine Rolle spielt. Wissenschaftler haben nämlich herausgefunden, dass Männer mit einem hohen Testosteronspiegel öfter fremdgehen und schlechtere Väter sind als Männer mit feminineren Gesichtszügen.
Allerdings verändert der Eisprung die Vorlieben der Frau: Wenn die Befruchtung am wahrscheinlichsten ist, bevorzugt sie die genetisch erfolgreichen Machoprototypen.
Fazit: Testosterongeprägte Männer haben grössere Chancen, eine Seitensprungwillige Frau zu erobern.

SexyCora bei Big Brother

h1 Januar 12th, 2010

Amateurcommunity Sternchen…
SexyCora, der Traum vieler Männer, ist im Januar 2010 in das BigBrother Haus für die neue Staffel eingezogen. Die knackige 20-jährige Amateurin pflegt einen besonders engen Kontakt zu ihren Fans in der Amateurcommunity und ist bekannt dafür, sich regelmäßig potente Drehpartner unter ihren Fans für aufregende Fickdates zu suchen. Ihre Videos verkaufen sich wie bescheuert!
SexyCora schreibt:
Hallo ihr Lieben,
ich bin eine naturgeile kleine Maus und habe ich mir gedacht, das ich euch an meinen geilen Spielchen teil haben lasse.
Ich suche ständig zeigefreudige Männer, Frauen oder Paare für Videoaufnahmen. Ein Drehen mit Maske ist möglich.
Bin auch immer an ausgefallenen Locations interessiert.
Ein eigenes Appartment steht zur Verfügung.
Wenn ihr spezielle Videowünsche habt schreibt mir einfach.
sexycora1
Deine Vorteile als Mitglied in meinem Fanclub:
Du kannst kostenlos Kontakt zu mir aufnehmen und Deine sexuellen Wünsche mit mir teilen.
Du erhältst meine besten Movies und Bilder kostenlos.

Erfahrungsbericht eines “Seitenspringers”

h1 Juli 31st, 2009

Ein Mann auf der Seitensprung-Suche im Internet. Tipps, wie man dabei schneller Erfolg hat.
Ich heisse Sebastian, bin aus Baden-Württemberg und habe für Euch Kontaktanzeigen-Seiten und Seitensprungagenturen getestet. Natürlich nicht ganz uneigennützig “nur” für euch, da ich ja vor allem Spass für mich selbst dabei gesucht habe;)
Eigentlich, um bei der Wahrheit zu bleiben, ist es genau umgekehrt. Zuerst ging es natürlich um mich und meine Interessen, aber dann, als ich angefragt wurde, dachte ich mir, warum meine Erfahrungen nicht andern “Leidensgenossen”, bzw. Suchenden zugänglich machen.

Deshalb hier also mein Erfahrungsbericht,
der euch Zeit, Frust und Geld sparen kann!

So begann alles:
Ich probierte die erste Seitensprungagentur.
Ergebnis: Keine Frau für mich.

Dann die zweite Sexkontakt-Seite.
Ergebnis: Schon wieder keine für Sebastian dabei, oje…
Ich bezahlte voller Optimismus und Hoffnung…
und die schickten null zero nada Frauen rüber!
Tja,  so kann es laufen.

Dann die dritte.
Ergebnis: Hoppla, da lief es plötzlich besser!

Mein erstes Real-Date war da. Wow – Geil. Ich gab Gas, hehe ;)
Leider verliebte sich aber die Maus in mich. Da ich das aber weder suchte noch wollte, hielt ich dann schnell nach einer anderen Frau Ausschau im Internet.

Danach habe ich VOLL zugeschlagen …
und wirklich viele Webseiten von Seitensprungagenturen ausprobiert!

Ergebnis – Seit 2004 bis heute sind das:
- 15 Webseiten für private Sexkontakte
- ca. 630 Euro für Mitglieder-Beiträge
- total 37 Dates – davon interessierten mich 23
- von diesen 23 waren 16 bereit, mit mir in die Kiste zu steigen

Um Euch die ganze Odyssee zu ersparen, hier zwei wesentlich wichtige Tipps von mir, Sebastian himself.
Damit erreicht Ihr euer Ziel schneller. Das ist kein Blah-Blah, sondern meine eigene Erfahrung!

Tipp 1: Denke und beurteile dich selbst realistisch!
z.B. ich bin kein “Don Juan”, sehe durchschnittlich aus, bin im mittlerem Alter und meine Figur ist mittelprächtig.
Wenn ich geile junge Girls will, muss ich ins Bordell, so ist das nun mal! Das ist die schnöde Realität.
Aber was glaubt Ihr, wie die Weiber abgehen, die optisch und vom Alter her zu mir, dem durchschnittlichen Sebastian, passen?
Die Frauen, die einfach dankbar sind, nach einer ausgeleierten Ehe mal wieder richtig geknuddelt, verwöhnt und gerammelt zu werden! Ey boah!
Haltet Euch an die. Mit diesen läufts rund, kein “next-popp-model-mässiges” stressiges scheiss rumgezicke und gemecker.
Nein, da ist richtig Spass an der Freud angesagt.

Tipp 2: Geh auf die “richtigen” Internet-Seiten!
Viele Kontaktbörsen sind für den Müll: Frauenmangel, Prostituierte (“Ruf-mich-an” Gelaber), …
ABER ! ein paar sind affengeil. Da triffst Du auch manchmal eine Frau so quasi von Nebenan. Ja, das gibt es wirklich, hab ich selbst erlebt.
Falls Du das aber nicht möchtest, musst du einfach die Sucheinstellungen bei der Mitgliedersuche der Webseite ändern.

Erfolgreiche Beispiele:

Probiert AdultFriendFinder aus. Diese Kontaktanzeigen-Seite ist Hammer.
Die halten was sie versprechen. Und viele Frauen aus der eigenen Umgebung!
Meine Erfahrung da:
8 Frauen getroffen, 5 waren gut, 3 davon suhuhuhuper! Nur bei einer musste ich plötzlich dringend weg …
Also, AdultFriendFinder ist weltweit mit Abstand das grösste Portal für ernstgemeinte erotische Dates.
Die riesige Mitgliederkartei ist übersichtlich gegliedert nach Ländern, Regionen, Vorlieben, Alter, Präferenzen usw. Jeder kann sich zuerst mal kostenlos eintragen, sich umschauen und auf Kontakte von Premium-Mitgliedern antworten.
Aber jetzt kommt’s … Männer aufgepasst:
In Deutschland sind extrem viele Frauen eingetragen, aber unter den ebenso zahlreichen Hetero-Männern haben nur wenige auf eine kostenpflichtige Mitgliedschaft erweitert und sich so durch ihren Geiz selber zum Mauerblümchen verdonnert.
Wenn Du aber bereit bist ein bisschen was zu bezahlen, kannst Du nahezu ohne Konkurrenz auf die “Jagd” gehen! Echt Hammermässig, wenn man weiss wie und nicht der allerletzte Geizkragen ist!

Auch zu empfehlen ist FirstAffair! Diese Seitensprungagentur funzt und deren Seite kann sich auch sehen lassen! Alles für den ganzen deutschen Sprachraum!
Meine Erfahrung da:
5 Frauen gedated, 4 gepoppt, meist mehrmals getroffen.

Also, die 2 oben genannten Webseiten sind meine zwei Favoriten.
Dort anmelden und buchen! Hammer Weiber;)

Das heisst nicht, dass alle andern Adressen nicht gut sind.
Auf der Webseite www.erotik-seitensprung.net, wo ihr das wahrscheinlich lest, sind eigentlich nur gute Seiten aufgelistet. Ich wurde von denen angefragt, ob sie meinen Text veröffentlichen dürfen und habe zugesagt.
Warum auch nicht, geht doch genau um mein Thema.

Besser Leben mit mehr Partnern?

h1 Juni 21st, 2009

In den vereinigten Staaten entwickelt sich eine alternative Form von Polygamie, die Polyamorie. Dabei geht es nicht einfach um Sex, sondern vor allem um mehr Liebe. 
“Loving-More“ nennt sich die Gesellschaft zur Beförderung der „Polyamorie“ in den USA. Die Begründerin von „Loving-More“ heisst Robyn Trask, eine etwas pummelige Frau mit Wuschelhaar. Sie ist Tantralehrerin und praktiziert schon seit 18 Jahren „Polyamorie“ – das heisst, sie liebt mehrere Männer gleichzeitig – zurzeit sind es drei.
Sie ist Mutter und hat drei Kinder. Es geht ihr nicht etwa um die Auflösung der traditionellen Ehe, sondern um die gesellschaftliche Anerkennung der „polyamoren“ Lebensform. 15.000 Amerikaner seien in ihrer Organisation registriert. Sie schätzt, dass „ein Mehrfaches“ dieser Anzahl Menschen die Polyamorie praktiziert.
In Amerika existiert zwar kein Gesetz, das ihnen diese Lebensform verbietet, aber Leute, die nicht monogam leben, bekommen schnell Probleme mit gemeinschaftlichem Eigentum oder dem Sorgerecht für Kinder.
In Deutschland ist der Grund für Heirat oft, dass man möglicherweise beträchtlich Geld spart, das man ansonsten an den Staat abtreten müsste. In den USA ist das anders, erklärt ein Steuerberater in New York. Es ist widersprüchlich, dass in einem Land, das betont viel Wert auf die Familie legt, Verheiratete vom Steuerrecht sogar eher benachteiligt werden!
besser_leben_polyamorie
Wenn polyamore Ehen gesetzlich anerkannt würden, müsste der Staat also nicht fürchten, dass er seinen Bürgern deshalb weniger Geld abfordern könnte. Die Anhänger der Polyamorie unterscheiden ihre Lebensweise klar von sogenannten Swingern, einer sexuellen Vergnügung, bei der Menschen miteinander ins Bett gehen ohne sich zu kennen. Bei der Polyamorie gehe es um ganzheitliche Liebe und nicht nur einfach um Sex. In einer Liste von “Rechten” und “Pflichten” in der Polyamorie ist dann auch viel von Verantwortung die Rede: „Wir haben die Verantwortung, zum Familienleben beizutragen“, heisst es da. „Wir haben die Verantwortung, die Verfassung zu respektieren“, und endlich auch: „Wir haben die Verantwortung, uns an Versprechen, Selbstverpflichtungen und Übereinkünfte zu halten.“
Und wie geht man mit der schwer kontrollierbaren Eifersucht um, wenn man Polyamor lebt? „Statt vor der Eifersucht davonzulaufen, neigen wir in unserer Bewegungt dazu, ihr (der Eifersucht) ins Gesicht zu sehen und herauszufinden, worum es ihr wirklich geht“, antwortete die Begründerin auf diese Frage in einem Radiointerview. „Geht es um die Beziehung? Geht es um Unsicherheit?“ Die Eifersucht sei wie jeder andere Schmerz. Sie sei im Grunde unbedeutend und nur ein Anzeichen dafür, dass etwas anderes nicht stimme. All dies klingt ziemlich idealistisch und ehrgeizig, aber funktioniert das auch in der Realität? Kann man Eifersucht einfach intellektuell mit Überzeugungen ausradieren?
Die Polyamorie ist der praktizierte Traum vom erotischen Eldorado. Aber nicht einmal Utopia ist ganz perfekt. Eine Befragung hat folgendes ergeben: Ein Problem der Vielliebenden scheint zu sein, dass auch ihre Zeit begrenzt ist. So gehört zu den Fertigkeiten, die bei Loving-More-Konferenzen gelehrt werden, das strikte Führen eines Kalenders.
Zudem scheint die Polyamorie, also das Bekenntnis zum Fremdgehen, den Wunsch, heimliche Liebesbeziehungen zu unterhalten, keineswegs abzutöten. Die Begründerin der Bewegung fand heraus, dass ihr ehelicher Gatte, einer jener drei Männer, mit denen sie eine Liebesbeziehung unterhält, viele Monate lang eine Fernbeziehung zu einer Freundin hatte. Es folgte das Übliche: Leugnungen, Recherchen, das Auffinden von Handyrechnungen, ein Geständnis. Das “Paar“ ist nun schon seit längerem getrennt und hat Scheidungspläne. “Nobody is perfect” und oft sind halt die Dinge doch komplizierter als sie den Anschein machen…

Frauen gehen eher fremd als Männer!

h1 Mai 15th, 2009

Die Frau ist monogam und der Mann geht ständig fremd? Pustekuchen! Die Klischees über das sexuelle Verhalten der Geschlechter sind purer Unsinn. US-Forscher haben herausgefunden dass sich das weibliche Geschlecht stark zu wechselndem Sexkontakt hingezogen fühlt.
Frauen sind bei der Auswahl ihrer Partner mindestens ebenso beweglich wie Männer. Eine neue Studie aus den USA belegt sogar das Gegenteil des  Geschlechter-Klischees: Frauen sind treu und die Männer Herumstreuner. Die US-Forscher behaupten: Frauen haben häufiger Lust als Männer, willig auf die verlockendsten Angebote zu reagieren. Für diese Umkehrung des hartnäckigen Klischees in der Geschlechterwelt gibt es gute Gründe. Das Betrugsverhalten von Männern und Frauen folgt evolutionären Mustern die vorgegeben sind, schreiben die US-Forscher.
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Die Forscher haben 500 Paare in den USA befragt. Das Ergebnis ist erstaunlich: Je häufiger die Partner getrennte Wege gingen, desto stärker wurde das sexuelle Verlangen der Männer, desto mehr Samenzellen stauten sich an, und desto intensiver war die Bereitschaft der Männer, notfalls sogar mit Gewalt ihre vermeintlichen Rechte einzufordern.
Die Männer haben wohl kaum eine Wahl, schreiben die Forscher nüchtern. Als allgemeingültig akzeptiert gilt für den Menschen die klassische Darwin-Situation: Eine Frau sucht sich den klügsten, schönsten, gebildetsten Mann aus und sorgt so dafür, dass dessen Gene weiterleben. Aber so einfach ist die Sache nicht! Der Wettstreit um die Weitergabe seines Erbmaterials sei nach dem Akt noch längst nicht beendet. In der Natur gelte seit Jahrmillionen vielmehr das Gesetz, das die Wissenschaft den “Krieg der Spermien” nennt – und dieses Verhaltensmuster finden die Forscher nun auch durch ihre Paarstudien bei Mann und Frau bestätigt.
Die Behauptung, Frauen seien promisker (also williger fremdzugehen) als Männer, ist alles andere als naiv. Quer durchs Tierreich, vom Wurm über die Maus bis hin zu Affen und dem Menschen, hat das weibliche Geschlecht ein Problem: Wie stellt sie sicher, dass tatsächlich die gesündesten, stärksten Spermien sie befruchten? Die meisten Tierarten lösen das seit je auf ihre Weise. Von Vögeln ist bekannt, dass sich die Weibchen täglich mit bis zu 20 Männchen paaren – um anschließend mit einem ihrer Geschlechtspartner in inniger, monogamer Zweisamkeit ihre Jungen aufzuziehen. Während der Paarungszeit sammeln die Vogelweibchen im Laufe mehrerer Tage den Samen ihrer Eroberungen. Welches der Männchen schließlich Vater der Brut werden darf – darüber entscheidet, möglicherweise erst Tage nach dem Akt, die Widerstandsfähigkeit und Robustheit der Spermien.
Ähnliches beobachteten Verhaltensforscher auch bei unseren nächsten zoologischen Verwandten, den Affen. Evolutionsexperten schreiben folgendes über das Paarungsverhalten einer südamerikanischen Halbaffenart: “Eine Handvoll Männer warten darauf, dass sie an der Reihe sind, es mit der Affendame zu treiben. Sie tauschen sanfte Glucks- und Grunzlaute aus. Ab und an legt einer den Arm um die Schulter des anderen, oder sie schenken sich eine brüderliche Umarmung. Es gibt keinen Kampf zwischen den Freiern.”
„Dieser uralte Verhaltenstrieb steckt auch immer noch in uns“, behaupten die US-Forscher. Ob Frauen deshalb tatsächlich promisker seien und ihrer Natur nachgäben – sehen sie eher als soziale und gesellschaftliche Frage. Aus diesem Verständnis heraus sei der Gedanke entstanden, der Frau gehe es vor allem um Gefühlsbindung und Zuwendung von Ressourcen, dem Mann hingegen um leicht verfügbaren Sex.

Gina Lisa Sexvideo

h1 April 12th, 2009

Von der Topmodel-Anwärterin zum Paris Hilton Verschnitt
Was für eine Karriere! Mit grosser Klappe und als Superblondine bei Germanys Topmodel eingestiegen und weit gekommen. Was folgte war ein unschöner Prozess um Trunkenheit am Steuer, bisweilen markante Auftritte in Europas grössten Metropolen unter dem Pro7-Logo und jetzt der endgültige Skandal. Ein angebliches Privat-Sexvideo von der Blondine ist im Web aufgetaucht. Man fragt sich nach der möglichen Zufälligkeit. Die Paris Hilton Masche ist inzwischen bekannt und diesen Sternchen passiert solch ein “Missgeschick” ja dauernd. So ein Pech aber auch…;o)

gina_lisa

Popp-Model be-schreibt die Bild Gina Lisa und pusht sie weiter und oben genannter TV-Sender schreibt ihr eine Filmrolle zu, die nicht besser ins Image passen könnte. Wirklich alles nur Zufall, oder einfach nur gekonntes Marketing rund um einen neuen Medien-Aufreger?

Hier gibt es das Gina Lisa Video zu sehen.